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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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21. Juli 2016

Zervikale intraepitheliale Neoplasie: HPV-Infektion erhöht Krebsrisiko stark

Frauen mit Vorgeschichte einer schweren zervikalen intraepithelialen Neoplasie – einer präkanzerösen Erkrankung des Gebärmutterhalses, die durch eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) hervorgerufen wird – haben ein erhöhtes Krebsrisiko des Anus, der Schamlippen und der Vagina. Zu diesem Ergebnis kommt das Copenhagen University Hospital in seiner jüngsten Studie.
Frühere Studien hatten bereits belegt, dass bestimmte Arten von HPV zu einer zervikalen intraepithelialen Neoplasie (CIN) führen. Abnormale Zellen können dabei auf der Oberfläche des Gebärmutterhalses nachgewiesen werden. Diese Krankheit wird auf einer Skala von 1 bis 3 bewertet, abhängig davon, wie abnormal die Zellen unter dem Mikroskop aussehen und wie viel Gewebe betroffen ist. Beim Stadium CIN3 ist die Entstehung einer Krebserkrankung laut der Forschungsleiterin Susanne Krüger Kjær am wahrscheinlichsten.

Kjær zufolge sind Infektionen mit HPV sehr verbreitet. In den meisten Fällen kann eine Erkrankung nach ein bis zwei Jahren nicht mehr im Körper nachgewiesen werden. Frauen, die jedoch an einem schwereren Stadium wie CIN 2 oder CIN 3 leiden, können die Infektion häufig nur schwer wieder loswerden. Das gilt als eine mögliche Erklärung für ein erhöhtes Risiko einer Krebserkrankung im anogenitalen Bereich.

Für die aktuelle Studie haben die Forscher die Daten von 2,8 Mio. Frauen ausgewertet, die zwischen 1978 und 2012 in Dänemark lebten. Einige der Frauen wurden bis zu 34 Jahre lang begleitet. Identifiziert wurden die Frauen durch die persönliche Identifikationsnummer. Diese Daten wurden in der Folge mit der Danish Cancer Registry und der Pathology Data Bank abgeglichen. So sollten CIN2 und CIN 3 sowie Krebsdiagnosen gefunden werden.

Rund 104.000 Frauen litten an CIN3, rund 52.000 an CIN2. Beim Rest konnte keine entsprechende Vorgeschichte festgestellt werden. Der Vergleich der Daten ergab, dass das Risiko für Analkrebs bei CIN3 4,2 Mal höher war. Bei Schamlippenkrebs erhöhte es sich um das Vierfache und bei Scheidenkrebs um das 17-Fache. Bei CIN2 war das Risiko laut Kjær insgesamt geringer, folgte jedoch mit Werten von 2,9, 2,5 und einem um das 8,1-Fache erhöhten Risiko einem ähnlichen Muster. Bei Enddarmkrebs konnte hingegen kein erhöhtes Risiko festgestellt werden.
pte
 
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