Montag, 21. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
12. August 2016

Rezidivrisiko bei Mundhöhlenkrebs mittels Software kalkulieren

Jedes Jahr stellen Ärzte in Deutschland mehr als 10.000 Mal die Diagnose Mundhöhlenkarzinom. Rund 45% der Patienten sterben in Deutschland in den ersten fünf Jahren. Die Erkrankung ist vor allem deshalb so unberechenbar, da sie überraschend häufig zu Rückfällen führt. Im EU-Projekt ORAMOD ist ein Softwaresystem entwickelt worden, das anhand von Patientendaten Ärzten hilft, die Wiederauftrittswahrscheinlichkeit von Mundhöhlenkrebs genauer und schneller vorherzusagen.

 
Anzeige:
 
 
Das Fraunhofer IGD steuerte einen Teil der Softwarelösung für das System bei. „Unsere Lösung hilft dem Arzt durch halbautomatische Ansätze, den Tumor auf den Untersuchungsbildern genau hervorzuheben“, erklärt Dr. Stefan Wesarg vom Fraunhofer IGD. „Mit unserer Software kann der Arzt die relevanten Bereiche im Mundraum genau analysieren.“ Auf diese Weise entgehen dem Arzt auch kleinste Veränderungen in der Mundhöhle nicht. Dies ermöglicht Vergleiche mit bekannten Krankheitsverläufen und soll in Zukunft zuverlässige Prognosen für den Patienten ermöglichen.

Wesarg und seine Forscher-Kollegen wollen damit Patienten und Ärzte in die Lage versetzen, auf einer guten Grundlage die weitere Behandlung zu planen. „Eingriffe in der Mundhöhle sind nicht risikolos“, erklärt Wesarg. „Wenn Sprechen, Essen und Atmen beeinträchtigt sind, wird es gefährlich. ORAMOD soll helfen, die Risiken besser abzuschätzen und damit den Betroffenen die bestmögliche Behandlung sichern.“

Im Moment wird ORAMOD im klinischen Einsatz in den Universitätskliniken von Amsterdam, Düsseldorf und Parma getestet. Neben dem Fraunhofer IGD, das für den bilddatenbezogenen Teil der Softwareentwicklung zuständig war, gehören sieben weitere Partner zum Forschungskonsortium: die Universität Parma (Validierung), die VU University Amsterdam (Modellerstellung, Validierung), STMicroelectronics N.V. (Hardware), OneToNet S.R.L. (Kommunikationsprotokolle), die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Validierung), das VTT Technical Research Centre of Finland (Validierung) sowie Velti Kainotomes Epixeiriseisae Olokliromenon Liseon Pliroforikis (User Experience).

Das Projekt wird von der europäischen Union gefördert (Förderkennzeichen: FP7-ICT-2013-10-VPH-611425).

Projektseite:
http://www.oramod.eu/
Fraunhofer IGD
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017