Montag, 21. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
23. April 2014

Nach dem ASH 2013: US Experte Brad Kahl bevorzugt Bendamustin plus Rituximab bei fitten älteren CLL-Patienten

Die aktuellen Daten zu Bendamustin bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) setzen auch in den USA neue Standards. Noch nie gab es so große Fortschritte der klinischen Forschung wie in der letzten Zeit, die zu einer Vielzahl neuer Therapieoptionen führen. Solche wichtigen Studienergebnisse haben Auswirkungen auf die klinische Praxis. Einen Einblick in die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen gibt Dr. Kahls Einschätzung zu einigen der wichtigsten Publikationen auf der letzten Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in New Orleans.

Anzeige:
 
 

FCR versus BR

Eine wichtige klinische Fragestellung sollte die deutsche CLL10 Studie beantworten, deren erste Zwischenergebnisse auf dem ASH Kongress vorgestellt wurden (Eichhorst B et al. ASH Annual Meeting Abstracts, Blood 2013;122: Abstract 526): Ist die Kombination Bendamustin plus Rituximab (BR) eine Alternative zu FCR bei fitten Patienten? Die ersten Daten dieser mit Spannung erwarteten Studie zeigen genau das, was die Mehrzahl der Ärzte erwartet hatte und ohnehin bereits in ihrem Praxisalltag anwenden. Es wurde eine etwas bessere Wirksamkeit bei den Komplettansprechraten und dem progressionsfreien Überleben (PFS) bei FCR beobachtet. Unter FCR traten aber signifikant mehr Toxizitäten auf, besonders schwerwiegende Infektionen und dies ganz besonders bei älteren Patienten. Allerdings sind diese Daten noch als vorläufig zu betrachten, und es gab Unausgewogenheiten in den beiden Studienarmen hinsichtlich Alter und IgHV-Status der Patienten. Trotz Randomisierung wurden in den BR-Arm deutlich mehr Patienten mit schlechterer Prognose eingeschlossen (mehr ältere Patienten und mehr Patienten mit unmutiertem IgHV-Gen).
 
Insgesamt bestätigen die Daten die aktuelle Vorgehensweise von Dr. Kahl in der Erstlinientherapie der CLL, nämlich:
Er zieht bei jüngeren Patienten mit gutem Allgemeinzustand FCR in Erwägung (aber nicht um jeden Preis) und verwendet ansonsten alternativ  BR.

Ältere, aber nicht besonders gebrechliche Patienten etwa zwischen 60 und 75 behandelt er in der Regel mit BR.
Bei der schwierig zu definierenden Gruppe der sehr alten und sehr morbiden Patienten zieht er zukünftig Chlorambucil/ Obinutuzumab in Erwägung.
 
Dr. Kahl ist Dozent für Medizin an der Universität von Wisconsin (UW). Er ist Direktor des UW Lymphoma Service und klinischer Forschungsdirektor für Hämatologische Malignome der Universität Wisconsin im Carbone Cancer Center.

Video:
Seine Einschätzung der Daten vom ASH können Sie hier einsehen.

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017