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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. April 2017

Eltern-Kind-Kommunikation bei Krebs: „Zauberbaum“-App jetzt auf Türkisch

Ein Jahr nach der Einführung der „Zauberbaum-App“ zur Unterstützung der Eltern-Kind-Kommunikation für an Krebs erkrankte Eltern und ihre Kinder bietet der Verein Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V. die App nun auch auf Türkisch an. Durch die Übersetzung sollen möglichst viele weitere Betroffene diesen Service nutzen können.
 
In die Entwicklung der türkischen App „Sihir ağacı“ waren Frau PD Dr. med. Bahriye Aktas (Stv. Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Uniklinikum Essen) sowie Testnutzer aus der Türkei und Deutschland eingebunden, um auch kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen. Die App „Der Zauberbaum“ und ihr türkisches Pendant „Sihir ağacı“ sind für Android- und iOS-Systeme in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

„Brustkrebs“ – eine solche Diagnose trifft die ganze Familie wie ein Erdbeben. Betroffene haben viele Fragen an ihren Arzt. Wenn die Betroffenen auch Eltern sind, kommt schnell die Frage „Wie erkläre ich es meinem Kind?“ hinzu. Eltern sind häufig unsicher, wann sie mit ihrem Kind über die Erkrankung sprechen sollen und wie viel sie ihrem Kind zumuten können. Für diese Situation hält der Verein „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V.“ ein umfangreiches Angebot an Hilfestellungen zur Eltern-Kind-Kommunikation bereit, zu dem auch die App „Der Zauberbaum“ gehört. Sie ist konzipiert für Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren und bietet multimedial und kindgerecht Erklärungen über die Erkrankung und ihre Therapie, Filme und Spiele sowie Gesprächsleitfäden.

Vor allem Kinder brauchen Unterstützung

Im Februar 2016 wurde die bisher in ihrer Art einzigartige App bei einem Pressegespräch des Vereins „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern“ in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen ist sie unter den TOP 100 Medizin-Apps Deutschlands gelistet, 2.400 Nutzerinnen und Nutzer haben diesen Service heruntergeladen. „Knapp 2.500 Nutzer – das klingt zunächst nicht viel, verglichen mit anderen Download-Zahlen. Bezogen jedoch auf unsere Zielgruppe, nämlich an Brustkrebs erkrankte Frauen mit kleinen Kindern, ist das ein toller Erfolg“, freut sich Prof. Dr. Christian Jackisch, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Sana Klinikum Offenbach und Vorstandsvorsitzender des Vereins.

„Für uns Ärzte liegt das Hauptaugenmerk ja immer auf der erkrankten Person und ihrer Therapie. Aber auch die Angehörigen, vor allem die Kinder, brauchen Unterstützung. Die positive Resonanz auf den „Zauberbaum“ zeigt uns, dass wir damit nicht nur einen Nerv getroffen, sondern auch das passende Medium entwickelt haben“, so Jackisch weiter.

„Sihir ağacı“ – Die türkische „Zauberbaum“-App

Damit noch mehr betroffene Familien von dem Service profitieren können, ist nun zusätzlich eine türkische Version des „Zauberbaums“ erhältlich. Um auch kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen, waren in die Entwicklung von „Sihir ağacı“ Frau PD Dr. med. Bahriye Aktas sowie Testnutzer aus der Türkei und Deutschland eingebunden. „Diese App ist auf jeden Fall ein Zugewinn – für Kinder und Eltern“, ist Atkas überzeugt. „Mit diesem Medium erreichen wir nicht nur Kinder spielerisch. Auch die Eltern profitieren davon. Gerade türkische Mitbürger, bei denen im Arztgespräch vielleicht aufgrund sprachlicher Hürden noch Fragen offen geblieben sind, können sich mit der App detailliert informieren.“

Die „Zauberbaum“- und die „Sihir ağacı“-App haben Ärzte, Psychoonkologen und Betroffene gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Mamma Mia! – Das Brustkrebsmagazin“ entwickelt. In vier Kapiteln werden Themen beleuchtet, die für Kinder am schwierigsten zu begreifen sind (z.B. Was ist Krebs? Welche Nebenwirkungen hat die Therapie?) bzw. die sie am meisten beschäftigen (z.B. Bin ich schuld?).

Beide Apps erklären multimedial und kindgerecht Brustkrebs und dessen Therapie in Videos und geben Eltern Tipps für das Gespräch mit ihren Kindern. Spiele für einen oder mehrere Spieler lockern die Apps auf und dienen dazu, das Gelernte zu verarbeiten. Für weitere Fragen gibt es eine Bibliothek mit Erklärungen zu medizinischen Begriffen.
Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V.
 
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