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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

14. März 2007 Operative Behandlung des Mammakarzinoms: Plastisch rekonstruktive Techniken

S Paepke1, D Müller2, M Warm3, J-U Blohmer4, R Ohlinger5, U Schwarz-Boeger1, M Kiechle-Bahat1, 1Frauenklinik und Poliklinik der TU München, 2Abteilung für plastische und wiederherstellende Chirurgie, TU München, 3Brustzentrum der Frauenklinik Universität

Unabhängig von der Art der Mastektomie ergibt sich eine Vielzahl plastisch-rekonstruktiver Möglichkeiten. Unverändert offen ist die Diskussion, ob primären oder sekundären Rekonstruktionsverfahren der Vorzug zu geben ist. Wichtige Diskussionspunkte, die im Für und Wider diskutiert werden, jedoch nicht prospektiv untersucht wurden, sind Frühkomplikationen mit dem Problem von langfristigen Wundinfektionen, Sekundärheilungen, Nachoperationen mit Verzögerung einer notwendigen systemischen Therapie, Probleme, die durch die lokale Strahlentherapie mit kurz- oder langfristigen Nebenwirkungen bedingt sein können sowie die psychischen Auswirkungen der Körperbildveränderung.

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Fachinformation
Die Notwendigkeit komplett ablativer Operationen i.S. der radikalen oder modifiziert radikalen Mastektomie mit Entfernung des gesamten Drüsenkörpers, des Maximums zu resezierender Haut einschließlich des Mamillen-Areola-Komplexes geht im Zuge verbesserter Früherkennung und des etablierten Einsatzes der primär-systemischen endokrinen und zytostatischen Therapie kontinuierlich zurück. Der Indikationsbereich für die primäre Mastektomie liegt neben dem subjektiven Wunsch und Kontraindikationen gegen eine Strahlentherapie unzweifelhaft beim inflammatorischen und multizentrischen Mammakarzinom (LOE 1a-2b; GR a-B, AGO ++). Weniger gesichert ist die komplett ablative Operation bei dem immer wieder erwähnten ungünstigen Missverhältnis zwischen Tumorgröße und Brustvolumen. Hier führt die primär systemische Therapie mit dem Sekundärziel der Verminderung des Tumorvolumens zu einem Anteil brusterhaltender Operationen von ca. 65%.
Bei Vorliegen eines ausgedehnten DCIS (VNPI > 9) oder tumorbegleitenden in-situ-Komponenten ist zumindest die Radikalentfernung des Brustdrüsenkörpers als „scin-sparing-mastectomy“ (LOE 2b, GR B; AGO ++) teilweise mit Erhalt des Mamillen-Areola-Komplexes indiziert. Aktuelle Daten weisen die subcutane (präziser: subdermale) Mastektomie und den Erhalt des Mamillen-Areola-Komplexes bei Mastektomieindikationen als sichere und kosmetisch günstige Operationsvariante aus (1, 2, 3,4). Bei technisch sicherer Durchführung verbleibt identisch wenig Brustdrüsengewebe wie bei der nach Patey modifizierten radikalen Mastektomie (ca. 1,4%) mit einer identischen Rate lokaler Rezidive vornehmlich in den Narbenbereichen (1,8%) (5).
Sekundäre Mastektomien sind indiziert bei nicht erreichter lokaler Tumorfreiheit trotz Nachresektion(en), bei postoperativen Komplikationen brusterhaltender Operationen, der Notwendigkeit ablativer Verfahren bei ungenügendem Ansprechen auf primär-systemische Therapien, unbefriedigenden kosmetischen Ergebnissen nach glandulären Verschiebelappenplastiken unmittelbar postoperativ oder nach strahlentherapeutisch bedingten Narbenverziehungen und fibrotischen Veränderungen.
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Rekonfiguration bei brusterhaltenden Operationen
Im weitesten Sinne plastisch-rekonstruktive Verfahren haben einen festen Stellenwert bei brusterhaltenden Operationen. Intramammäre Verschiebelappen oder Rotationsverschiebelappenplastiken beruhen auf dem Prinzip der Volumendefektdeckung durch das verbliebene Restdrüsengewebe. Bei ca. 80% aller brusterhaltenden Operationen, durchgeführt als Tumorentfernung syn. Lumpektomie, Segment- oder Quadrantenresektion, ist ein gutes kosmetisches Ergebnis nur durch die Volumendefektdeckung durch mobilisiertes Restdrüsengewebe zu erreichen. Die Mobilisierung kann bis zur nahezu Komplettmobilisierung des Drüsenkörpers mit Rotation in den Gewebedefekt gehen. Mastopexiezugänge erlauben häufig die Entfernung auch größerer Segmente, da sie mit einem optisch oft nur gering ausgeprägten Reduktionseffekt einhergehen und die Brustform erhalten bleibt.
Die Notwendigkeit der Entfernung des Mamillen-Areola-Komplexes (Mb. Paget, zentrales DCIS, zentral sitzendes invasives Karzinom) erfordert den Ersatz von Haut und Parenchym (6) durch einen Haut-Parenchym-Rotationslappen aus dem unteren Brustpol.
Bei Patientinnen mit einem großen Brustvolumen ist die Möglichkeit der tumoradaptierten Reduktionsplastik gegeben. Dies verbindet zwei Aspekte; zum einen die Möglichkeit einer lokalen Sanierung mit weitreichender Schnittrandfreiheit und zum anderen die Ermöglichung einer homogenen Bestrahlung mit Minimierung der Nebenwirkungen auch in diesem Bereich. Die Angleichung der kontralateralen Seite sollte in einem vorher besprochenen zweiten Eingriff nach Abschluss der Strahlentherapie und einer Latenz von mindestens 4 Monaten erfolgen.

Alloplastische Rekonstruktionsverfahren
Die Rekonstruktion mittels subpectoraler Expander-/Implantateinlage nach Mastektomie erzielt häufig eine gute Form (LOE 3b, GR C, AGO +). Die oft gegebene Notwendigkeit der Angleichung der kontralateralen Seite, der Zweitoperation, wenn eine Expandereinlage vorausgegangen ist und Nachkorrekturen sind jedoch problematisch. Ohne dass exakte Daten vorliegen, wird die Implantateinlage sowohl vor ((LOE 3b, GR C, AGO +/-) als auch nach einer Strahlentherapie (LOE 4, GR D, AGO -) als eher ungünstig eingeschätzt.
Die Kapselkontraktur ist die häufigste Komplikation bei Implantaten. Die Brust wird dann fester und kugeliger, was zu einer Brustasymmetrie und im schlimmsten Fall zu einer Fehlplatzierung des Implantates führen kann. Die Implantat-rekonstruierte Brust ist im Allgemeinen fester und weniger mobil als die natürliche Gegenseite. Alle Implantate erfahren ein Bleeding als Folge des Abbaus der äußeren Implantathülle. Dennoch ergeben sich weiterhin Indikationen zu dieser Rekonstruktion.
Geeignet ist die subpectorale Expandereinlage für Mamillen-Areola-Komplex-erhaltende Operationen mit radikaler Entfernung des Brustdrüsengewebes, da hier die verbliebene Haut optimal genutzt werden kann sowie Form und Funktionalität weitgehend erhalten bleiben. Verschiedene Herangehensweisen wie intraoperative Schnellschnittuntersuchungen des subdermal abgesetzten Drüsenkörpers und des retro­areo­lären Gangsystems (3), präoperative retroareoläre Biopsien (2) oder intraoperative Bestrahlung sichern die Tumorfreiheit im Bereich des MAK.

Autologe Brustrekonstruktionsverfahren
Die erste Brustrekonstruktion mit autologem Gewebe wurde bereits gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts von Tansini beschrieben (7). Er benutzte einen Latissimus-dorsi-Lappen, mehr um damit eine bessere Wundheilung als ein besseres kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Im darauffolgenden Jahrhundert wurden die verschiedensten Techniken der Brustrekonstruktion versucht, wobei der eigentliche Trend zur Rekonstruktion der weiblichen Brust erst mit dem Aufkommen der Brustimplantate in den 60er Jahren stattfand (8). Die Rekonstruktion mit autologem Gewebe wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Wiederentdeckung der axial gestielten Lappenplastik wiederbelebt (9,10). Die optimale Methode der Brustrekonstruktion sollte sicher, zuverlässig und für jede Patientin zugänglich sein, im Idealfall sollte kaum oder keine Hebedefektmorbidität entstehen. Im Vergleich zu den Brustimplantaten ist die autologe Brustrekonstruktion besser geeignet, eine ptotische weiche und symmetrische Brust zu bilden (11). Die Auswahl des Rekonstruktionsverfahrens hängt von mehreren Punkten ab. Zum einen ist die operative Expertise des Behandlers entscheidend. Die meisten der modernen autologen Rekonstruktionsverfahren setzen eine fundierte mikrochirurgische Ausbildung voraus. Angesichts der neuesten Entwicklungen, bei denen mit Hilfe der Perforatortechnik kleinstmögliche Hebedefektmorbiditäten erzielt werden sollen, ist sogar von den Mikrochirurgen nochmals eine besondere Fertigkeit zu fordern. Verschiedene Kriterien auf Patientenseite bestimmen die Wahl des Rekonstruktionsverfahrens. Sicherlich ist akzeptiert, dass die kosmetisch natürlichste Brustform durch natürliches Gewebe erzielt wird. Die psychologische Situation der Patientin wird oft als Argument in der Dis-kussion Primär- oder Sekundärrekonstruktion benutzt (12). Die meisten Patientinnen wollen aus ihrem psychischen Empfinden heraus nur so wenig Zeit wie möglich ohne Brust verbringen. Auf der anderen Seite ist eine Brust aus künstlichem Gewebe für sie nicht die erste Wahl, wird aber dennoch akzeptiert, da diese Methode als die einfachere dargestellt wird. In der heutigen gesundheitspolitischen Landschaft zählt jedoch nicht nur der kosmetische oder psychologische Aspekt – es werden immer mehr die Kosten gegengerechnet. Im Vergleich zur autologen Rekonstruktion verursacht die Implantatchirurgie höhere Kosten. Dem initial etwas längeren Krankenhausaufenthalt bei autologer Rekonstruktion stehen die mehrfachen Folgeoperationen bei Austausch des Expanders gegen endständige Prothesen und der Prothesenwechseln bei Kapselfibrose gegen­über.

Zeitpunkt der Lappenplastik
Auch bei den autologen Brustrekonstruktionen ist die Sofortrekonstruktion vom ästhetischen Ergebnis her in den meisten Fällen besser und weniger schwierig als die zweizeitige Rekonstruktion. Gerade mit den neuen Konzepten der maximalen Hauterhaltung sind Sofortrekonstruktionen möglich, die außer einer Inzisionslinie im Mammillenbereich und einer Inzision in der Achsel zur Darstellung der Anschlussgefäße keinen Hinweis mehr darauf geben, dass es sich um eine rekonstruierte Brust handelt. Dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass dieser verlockende OP-Ansatz auch seine Tücken beinhalten kann. Die Methode der subkutanen Mastektomie darf nur dann gewählt werden, wenn keine weiteren Inzisionen im Bereich des zu erhaltenden Hautmantels vorhanden sind, außer der Inzision, über die man die subkutane Mastektomie dann komplett durchführen möchte. Sind weitere Schnitte im Bereich des Brusthautmantels nötig, ist das Risiko sehr hoch, dass ein Teil des Hautmantels nach der Mastektomie zu Grunde geht. Da die Haut des für die Rekonstruktion dienenden Lappens entepithelialisiert werden muss, liegt im Fall eines solchen sekundären Hautverlustes eine besonders unangenehme Komplikation vor. Des weiteren muss bedacht werden, dass eine autologe Brustrekonstruktion zwar eine Radiatio deutlich besser verträgt als eine Expander-rekonstruierte Brust, jedoch verbietet sich auch hier eine zeitnahe Bestrahlung, vor allem des Gebietes, durch den der Lappenstiel läuft.

TRAM-Lappen
Der TRAM-Lappen ist sicherlich die am häufigsten verwendete Lappenplastik zur Brustrekonstruktion (14). Er kann in verschiedenen Ausführungen genutzt werden.
Der gestielte TRAM-Lappen wurde zum ersten Mal von Hartrampf et al. 1982 beschrieben (15). Eine transversale Hautinsel im unteren Abdomen wird so designed, dass sie über einem der beiden Rectusmuskeln zu liegen kommt. Die Haut sowie das Fettgewebe erhalten somit ihre Durchblutung durch Perforatorgefäße, die durch den Rectus abdominis Mus-kel ziehen. Mit dieser OP können auch sehr große Brüste wiederhergestellt werden. Der Rectus abdominis Muskel erhält eine zweifache Blutzufuhr. Der gestielte Lappen erhält seine Blutzufuhr über die superioren epigastrischen Gefäße. Wenn der TRAM-Lappen dermaßen gestielt ist, liegt die Hauptmasse der Hautinsel im zweiten Angiosom dieses Lappens und erhält eine gedrosselte Blutzufuhr durch geknickte, im Muskelstiel gelegene superiore epigastrische Gefäße (16). Dies ist bedingt durch die nötige 180° Knickung des Muskelstiels, um die Hautinsel in den Brustbereich zu bekommen. Durch diese schwierige Durchblutungssituation ist dieser Lappen anfällig für Fettgewebsnekrosen, und die Patientenselektion sollte somit strengen Kriterien entsprechen. Patientinnen mit Rauchen, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung in der Anamnese, mit vohergehender Abdominalchirurgie und Diabetes erfahren ein deutlich höheres OP-Risiko bei Brustrekonstruktion mit gestieltem TRAM-Lappen (17,18).

Zweigestielter TRAM-Lappen
Zusätzliches Lappengewebe kann für Patientinnen mit einer begrenzten Menge von Bauchgewebe mit dem zweigestielten TRAM-Lappen erzielt werden. Dies kann wichtig sein für Patientinnen mit großen Brüsten, um bei Nichtakzeptanz die Gegenseite zu reduzieren und für Patientinnen mit einer medianen Unterbauchlaparotomienarbe. Das Mitheben auch des zweiten Mus­kelbauches verbessert den Blutzufluss in die zusätzliche Gewebemenge. Hierdurch wird aber auch der Hebedefekt deutlich erhöht. Da bei dieser Technik beide Mus­kelbäuche komplett gehoben werden müssen, resultiert
daraus eine verminderte abdominelle Muskelstärke. Dennoch wurde in Nachuntersuchungen dadurch keine Beeinträchtigung der Alltagstätigkeiten beobachtet (19,20,21).
Der supercharged-gestielte TRAM-Lappen hat einen Blutzufluss, der durch eine arterio-venöse Mikroanastomose erhöht wird. Der Lappen wird um 180° rotiert, so dass der distale Teil des Lappens mit den tiefen inferioren epigastrischen Gefäßen zur Achsel hin gelegen kommt. Der supercharged-TRAM-Lappen spielt eine Rolle bei der Brustrekonstruktion, vor allem bei Patientinnen mit einer medianen Unterbauchlaparotomie, und bei jenen, die ein sehr großes Lappenvolumen benötigen. Mit dieser „Superchargetechnik“ werden entweder die tiefen inferioren epigastrischen Gefäße, die oberflächlichen epigastrischen Gefäße oder die oberflächliche circumflexa illiaca Gefäße an die Empfängergefäße in der Achsel anastomosiert (22,23). Diese Technik versorgt die Zone 4 mit einer direkten arteriellen Perfusion und venösen Drainage. Die Nachteile dieser Methode sind, dass der Lappen in der Axilla wie auch in der Xyphoidregion fixiert ist und somit die Möglichkeiten der Brustformung limitiert sind. Des weiteren wurde beschrieben, dass bei dem supercharged-TRAM keine verbesserte Blutperfusion des Lappens zu sehen ist, zumindest nicht in der Art und Weise wie es erhofft wurde (24). Des weiteren beobachteten andere Autoren, dass der freie TRAM-Lappen eine niedrigere Inzidenz von vaskulären Komplikationen aufweist als die supercharged-gestielten Lappen (25,26).
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Freier TRAM-Lappen
Wenn der Lappen auf den inferioren epigastrischen Gefäßen gestielt ist, liegt die Hautinsel des TRAM-Lappens im primären Angiosom. Dieses Lappendesign ermöglicht eine direktere und bessere Blutzufuhr zu der Hautinsel des TRAM, was eine der Hauptvorteile des freien Lappens gegenüber dem kranial gestielten darstellt (27,28). Im Allgemeinen werden die thorakodorsalen Gefäße zum Anschluss des Lappens gewählt. Bei einer Primärrekonstruktion werden diese im Allgemeinen bei der onkologischen Tumorresektion dargestellt. Zur sekundären Rekonstruktionen werden jedoch immer häufiger die Mammaria-interna-Gefäße zum Anschluss genutzt (29,30). Diese Anschlusslokalisation hat den Vorteil, dass man unabhängig von der Narbenbildung, die durch eine Voroperation verursacht wurde, die Gefäße präparieren kann. Zusätzlich ist eine mehr mediale Positionierung des Lappens möglich. Sollten sich bei der Präparation des Lappens sehr kurze Gefäße darstellen, kann ebenfalls auf die mammaria interna Gefäße zurückgegriffen werden. Die tiefe inferiore epigastrische Arterie stellt die dominante Blutversorgung für den TRAM-Lappen dar und somit ist bei einem mikrochirurgisch frei angeschlossenen TRAM-Lappen eine gute Perfusion sogar bis zur Zone 4 gegeben. Die Kritik am freien TRAM-Lappen hat sich hauptsächlich auf den Hebedefekt in der Bauchwand konzentriert (31). Ursprünglich wurde die komplette Portion des Rectusmuskels mit dem freien Lappen gehoben. Bei der Modifikation zur Mus-kel-sparenden Präparation kann jedoch meist lateral der Einmündung der epigastrischen Gefäße in den Muskel ein Mus-kelstreifen erhalten bleiben mit der dazu gehörigen Faszienschicht. Dies ist immer noch die am häufigsten angewendete freie Lappenplastik zur Brustrekonstruktion. Die Suche nach einem Lappen, der dem TRAM-Lappen ästhetisch gleich kommt, bei gleichzeitiger Verringerung des Hebedefektes führte zu dem DIEP-Lappen (32,33,34).

Der DIEP-Lappen
Der TRAM-Lappen kann unter vollkommenen Erhalt des Rectusmuskels als Perforatorlappen gehoben werden. Dies wird als DIEP-Lappen bezeichnet. Der DIEP-Lappen benutzt die gleiche Hautinsel wie der TRAM ohne die Zone 4, es bleiben aber der gesamte Rectusmuskel und die anteriore Rectusfaszie erhalten. Die Hautinsel beim DIEP-Lappen basiert auf einem oder zwei Perforatorgefäßen und ihrer Verbindung zu den inferioren epigastrischen Gefäßen. Die anteriore Rectusfaszie wird knapp oberhalb des Perforators inzidiert und unterhalb des Perforators fast bis zur Inguinalregion. Der Muskel wird unter Identifikation der Verbindung zu den inferioren epigastrischen Gefäßen über eine kurze Strecke um den Perforator herum gesplittet. Diese Technik soll Vorteile im Bereich des Hebedefektes bieten, jedoch geht die schwierigere Präparation sogar für den geübten Mikrochirurgen mit einer erneuten Lernkurve einher (35). Valide Nachuntersuchung bezüglich der Vorteile hinsichtlich des Hebedefekts stehen noch aus.

Superficialer inferiorer epigastrischer Arterienlappen
Der superficiale inferiore epigastrische Arterienlappen (SIEA) kann ebenfalls zum Transfer von Gewebe des Unterbauches zur Brustwiederherstellung benutzt werden, ohne dass Inzisionen der abdominellen Muskulatur oder der Rectusfaszie nötig sind. Dieser Lappen wurde erstmals 1975 von Taylor und Daniel gut beschrieben (36). Zur Brustrekonstruktion wurde er erstmalig 1991 von Grotting in einem Casereport beschrieben (37). Das Hauptproblem des Lappens besteht darin, dass das Gefäßsystem nicht konstant und oftmals zu klein oder zu kurz ist (38). Wenn das Gefäßsystem vorhanden ist, eignet er sich gut als Alternative zum DIEP-Lappen bei der bds. Brustrekonstruktion.

Latissimus-dorsi-Lappen
Ein musculocutaner Latissimus-dorsi-Lappen kann verwendet werden, wenn der TRAM-Lappen nicht zur Verfügung steht. Mit dieser OP werden Haut und Muskeln vom Rücken gestielt zur Brust geschwenkt. Dies ist ein sicheres, stets nachvollziehbares Verfahren mit einer guten Blutversorgung.
Der Rückgang von Operationstechniken mit partieller (Hautspindel über dem Tumor) oder maximaler Hautentfernung ermöglicht die Nutzung der Latissimus-dorsi-Lappenplastik als deepithelisierter Haut-Muskel- oder reiner Muskellappen zur Implantatbedeckung bei größeren oder ptotischen Mammae. Ein weiterer Vorteil liegt in der von Patientinnenseite oft gewünschten Beschränkung auf die erkrankte Seite.
Die Weiterentwicklung der Technik als endoskopisches oder endoskopisch gestützte Verfahren mit kleinen vornehmlich lateralen Inzisionen führt zu deutlich reduzierten Narbenbildern (39). Eher eine Ausnahme ist die ausschließlich autologe Rekonstruktion bei geringeren Brustvolumina.

Muskulokutaner Glutaeus-maximus-Lappen
Wenn die vorweg beschriebenen Methoden nicht in Frage kommen, kann die Brust mit Fett- und Hautgewebe der Gesäßregion rekonstruiert werden. Dieser Lappen basiert auf den superioren Glutealgefäßen mit einem Teil des Glutaeus- maximus-Muskels und der darüber liegenden Haut. Die Hautinsel kann bis zu 13 cm breit sein und die Länge zwischen 10 und 30 cm variieren. Obwohl der limitierende Parameter die Breite der Hautinsel ist, kann eine ausreichende Menge von Fettgewebe oberhalb und unterhalb der Grenzen der Hautinsel gewonnen werden, um eine große Brust wiederherzustellen. Da der Stiel recht kurz ist, werden bevorzugt die mammaria interna Gefäße angeschlossen, um eine mediale Platzierung des Gewebes zu ermöglichen. Das Fettgewebe in einem Gluteallappen ist etwas weniger faltbar als beim TRAM-Lappen, und das endgültige Resultat ist eine Brust, die etwas fester als das normale Brustgewebe erscheint. Nichtsdestotrotz stellt der Gluteallappen eine gute Alternativmethode dar.

Superior-gluteal-Arterien-Perforator-Lappen
Der Superior-gluteal-Arterien-Perforator-Lappen (SGAP) benutzt die Hautinsel des superioren Gluetallappens basierend auf einem oder mehreren Perforatoren der superioren Glutealgefäße. Sein Vorteil zu dem zuvor beschriebenen Lappen ist der etwas längere Gefäßstiel, der länger als 6 cm präpariert werden kann. Ohne den Muskelanteil ist der Lappen etwas geschmeidiger, und somit resuliert daraus eine natürlichere Brustform. Der Hauptnachteil dieses Lappens besteht in der anspruchsvolleren Operationstechnik (40).

Andere Lappen
Der laterale Oberschenkellappen ist eine seitlichere orientierte Modifikation des freien Tensor fascia lata myocutan-Lappens. Dieser Lappen wurde spezifisch designed, um Vorteile aus überschüssigem Gewebe in der oberen lateralen Oberschenkelregion zur Brustrekonstruktion zu ziehen. Der Gefäßstiel des Lappens kommt aus der A. circumflexa femoralis lateralis, die bis zu einer Gefäßstiellänge von 8 cm präpariert werden kann (41).
Der Rubensflap oder tiefe Arteria circumflexa illiaca Weichgewebelappen ist eine Variation des tiefen Arteria circumflexa illiaca Beckenkammlappens ohne den Knochenanteil. Es kann über dem Beckenkamm ausreichend Fett- und Hautgewebe vorhanden sein, so dass dieser Lappen eine Alternative darstellen kann. Der Lappen ermöglicht somit eine moderate Menge von Weichgewebe mit einem konstanten Gefäßstiel (42,43).

Abschließende Bemerkung
Wie ausführlich dargestellt, steht in der plastisch-rekonstruktiven Mammachirurgie eine Vielzahl von Operationsverfahren zur Auswahl. Die Mehrzahl der Patientinnen jedoch schätzt unabhängig von der Art der Operation oder Rekonstruktion und unabhängig von objektiven Beurteilungskriterien das kosmetische Ergebnis postoperativ als zumindest zufriedenstellend und die Lebensqualität als nicht beeinträchtigt ein (44). Dies spiegelt einerseits die anhaltende Übereinstimmung mit einer einmal getroffenen Entscheidung wider, andererseits den vergleichsweise als irrelevant empfundenen kosmetischen Aspekt der als schwerwiegend empfundenen Erkrankung.
Damit sind sowohl von der objektiv-evidenzbasierten als auch von der subjektiv-patientinnenbasierten Seite keine absolut allgemeingültigen Empfehlungen formulierbar. Die Wahl des rekonstruktiven Verfahrens bleibt somit abhängig von der Expertise des Operierenden und den Bevorzugungen der Patientin. Die Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen Gynäkologie, Strahlentherapie und plastische Chirurgie in interdisziplinären Brustzentren führt zu einem umfassenden Versorgungsangebot für die Patientin.


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Accuray Inc. präsentiert Die-Schoenen-Momente.de, eine neue Patientenwebsite zum Thema Krebs. Die-Schoenen-Momente.de ist eine umfassende Online-Anlaufstelle zu zahlreichen Themen, die Patienten und ihren Angehörigen wichtig sind: von den unterschiedlichen Krebstherapien über die richtige Ernährung bis hin zu Tipps für die Pflege persönlicher Beziehungen. So unterstützt die Website Patienten dabei, trotz Krebserkrankung eine hohe Lebensqualität zu...

Kürzlich angesehene Inhalte

Ein Zebra erobert die sozialen Medien

Ein Zebra erobert die sozialen Medien
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Mehr Aufmerksamkeit für Neuroendokrine Tumoren (NET) und die Förderung der Früherkennung – das war Ziel der Awareness-Aktion #zebrasNETfinden, die im Rahmen des internationalen NET Cancer Days am 10. November stattfand. Mit Infoständen in sieben deutschen Städten und einer Foto-Aktion in den sozialen Medien konnte die Kampagne eine Vielzahl von Menschen auf Symptome und Therapiemöglichkeiten dieser seltenen Krebserkrankung aufmerksam machen.

Was Krebspatienten in der kalten Jahreszeit beachten sollten

Was Krebspatienten in der kalten Jahreszeit beachten sollten
© Jenny Sturm / fotolia.com

Außen kalt, innen überheizt, dazu Glatteis, Schnee und trübes Licht – der Winter ist für Krebspatienten keine leichte Zeit. Aufgrund der geschwächten Immunabwehr und den damit einhergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Im Monatsthema Dezember gibt das ONKO-Internetportal hilfreiche Tipps, wie Krebspatienten gut und sicher durch die kalten Monate kommen.

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"Operative Behandlung des Mammakarzinoms: Plastisch rekonstruktive Techniken"

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ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren