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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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07. Februar 2013

ASH 2012 - Lymphome

B-Zell-Lymphom: Subkutane Gabe von Rituximab ebenso gut wie intravenöse Verabreichung

Der Anti-CD-20-Antikörper Rituximab, der sich in den vergangenen etwa 15 Jahren in der Therapie sämtlicher B-Zell-Lymphome etabliert hat, ist in einer subkutanen Galenik der intravenösen Gabe offenbar nicht unterlegen.

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Weil die intravenöse Gabe von Rituximab mehrere Stunden dauern kann, wurde eine subkutan zu verabreichende Form entwickelt. Die darin enthaltene Hyaluronidase führt zu einer reversiblen Auflockerung des Hautgewebes, sodass der konzentrierte Antikörper gut resorbiert werden kann. In der Phase-III-Studie SABRINA werden bei Patienten mit bislang unbehandeltem follikulären Lymphom (FL) randomisiert die subkutane und die intravenöse Galenik - in Kombination mit 8 Zyklen einer CHOP- oder CVP-Chemotherapie - verglichen.

In einer Auswertung der ersten 127 Patienten, die Andrew Davies, Southampton, vorstellte, erwies sich die s.c.-Gabe, die in einer Fixdosis von 1.400 mg gegeben wird, in pharmakokinetischer Hinsicht als nicht unterlegen: Die tiefsten Serumkonzentrationen zwischen den einzelnen Dosen ebenso wie die Fläche unter der Zeit-Konzentrations-Kurve waren für die subkutane Galenik eher höher als für die intravenöse. Auch bezüglich der Wirksamkeit, definiert als Ansprechraten, war das subkutane Rituximab zumindest nicht unter-, tendenziell sogar überlegen (90,5% vs. 84,4%); Komplettremissionen wurden gar bei 46% der Patienten unter subkutaner, aber nur bei 29,7% unter intravenöser Galenik beobachtet.

Die bisher ausgewerteten Patienten erhalten noch die 2-jährige Erhaltungstherapie mit Rituximab in der jeweiligen Galenik; darüber hinaus sollen in der SABRINA-Studie noch 280 weitere Patienten mit FL randomisiert werden, um den Nachweis der Nicht-Unterlegenheit von subkutanem Rituximab auf eine solidere statistische Basis zu stellen.

Josef Gulden (jg)

Literaturhinweis:
Davies A, et al. ASH 2012, Abstr. 1692

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