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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
18.03.2011
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Kontroverse
Contra: Radiochemotherapie beim Pankreaskarzinom
Das Pankreaskarzinom stellt mit einer Inzidenz von 11/100.000 die vierthäufigste tumorbedingte Todesursache in der westlichen Welt dar [1]. Die einzig kurative Therapieoption ist die radikale Resektion mit konsekutiver lokaler Lymphadenektomie [2]. Ziel dieser Therapie ist die möglichst vollständige Entfernung des Tumors (R0-Resektion), wodurch eine Verbesserung der Prognose für diese Patienten erreicht werden kann [3]. Gleichwohl zeigen neuere Untersuchungen, dass die tatsächliche R0-Resektionsrate deutlich geringer ist, als bislang angenommen, sodass multimodale Therapieansätze möglicherweise die Prognose verbessern könnten [4]. Die Resektion als potentiell kurative Therapieoption ist jedoch nur bei ca. 20% der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnosestellung möglich. Der weitaus größere Teil der Patienten wird aufgrund des lokal fortgeschrittenen Tumorstadiums oder bereits vorliegender Fernmetastasierung als primär irresektabel eingestuft. Diese Patienten werden aktuell einer systemischen Behandlung in Form einer (Kombinations-) Chemotherapie zugeführt. Bislang unklar ist die Wertigkeit der Radiochemotherapie in der neoadjuvanten, adjuvanten und palliativen Situation des Pankreaskarzinoms.
 
Titelthema
Interaktionen komplementärer Substanzen mit zielgerichteten Therapien
Die Veröffentlichung über die Interaktionen von Johanniskraut und Irinotecan hat das Bewusstsein geweckt, dass die parallele Anwendung von Substanzen über Interaktionen zu Problemen führen kann. Der Metabolismus über das Cytochrom P450-System ist nur eine Möglichkeit, wie komplementäre Substanzen wechselwirken können. Direkte Interaktionen an Rezeptoren oder die Wechselwirkungen an den zellulären Targets der modernen zielgerichteten Therapien sind größtenteils unerforscht. Offen ist die Frage, wie wir mit aus präklinischen Daten stammenden Warnhinweisen auf mögliche Interaktionen umgehen sollen. Welche sind auch klinisch relevant? Viele dieser Substanzen sind auch Bestandteil normaler Nahrungsmittel. Sie kommen einzeln dort in geringen Mengen vor – aber was ist in der Kombination oder in der Summe mehrerer Mahlzeiten?
Welche Maßnahmen unterstützen sinnvoll antihormonelle Therapien und welche sollten besser vermieden werden?
Hormontherapien stellen einen wichtigen Teil der Krebstherapie dar, allerdings führen sie zu unerwünschten Wirkungen wie Hitzewallungen und Osteoporose. Oftmals versuchen Patienten mit Hilfe von komplementären und alternativen Methoden (KAM) diese Beschwerden zu lindern. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass das Auftreten von Beschwerden wie Hitzewallungen die Wirksamkeit einer Behandlung anzeigt. Dieser Umstand sollte mit den Patienten kommuniziert werden, so dass diese möglicherweise die Beschwerden besser akzeptieren. Im Verhältnis zu der hohen Prävalenz von KAM im Bereich der Onkologie gibt es wenige Studien zu möglichen Interaktionen zwischen KAM und Hormontherapie. Diese meist in-vitro Studien spiegeln auch nicht unbedingt die klinische Situation wider. Entsprechend sollten Patienten dahingehend beraten werden, dass sie, wenn überhaupt, komplementäre und alternative Methoden anwenden, die nicht mit der konventionellen Medizin interferieren. Möglichkeiten diesbezüglich sind Akupunktur gegen Hitzewallungen oder die Supplementation von Kalzium und Vitamin D gegen Osteoporose. Aufgrund des Patientenwunsches nach ergänzenden Behandlungen und der Tatsache, dass sich aus Studien Hinweise ergeben, dass einige komplementäre Methoden die Hormontherapie verbessern, erscheinen Studien in diesem Bereich dringend notwendig.
 
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