Freitag, 27. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Revlimid
Revlimid
 
Medizin

26. Juni 2019 Nivolumab als Erstlinientherapie für Patienten mit nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom

HCC: CheckMate-459-Studie mit Nivolumab als Erstlinientherapie: Ergebnisse der randomisierten Phase-III-Studie CheckMate-459 mit Nivolumab vs. Sorafenib als Erstlinientherapie für Patienten mit nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom (HCC) zeigten keine statistische Signifikanz für den primären Endpunkt Gesamtüberleben (OS) in der präspezifizierten Analyse (HR=0,85; 95%-KI: 0,72-1,02]; p=0,0752). Allerdings gab es einen klaren Trend für das OS zugunsten von Nivolumab gegenüber dem aktuellen Standard Sorafenib.
Das Nebenwirkungsprofil wies keine Änderungen gegenüber früheren Studien auf.  "Die vielversprechenden Wirksamkeits- und Sicherheitstrends der Studie CheckMate-459 ermutigen uns, besonders, da das HCC ein schwer behandelbarer Krebs ist, bei dem es in über 10 Jahren außer Sorafenib keine weiteren Fortschritte gegeben hat", sagte Dr. Bruno Sangro, head of the Liver Unit, Navarra, Pamplona, Spanien.

Ian M. Waxman, M.D., Bristol-Myers Squibb, kommentierte: “Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass Nivolumab beim HCC eine wichtige Rolle spielen wird (..."). Nivolumab wird beim HCC in einem breit aufgestellten klinischen Studienprogramm z.B. als Monotherapie im adjuvanten Setting (CheckMate-9DX, NCT03383458) sowie in Kombination mit Ipilimumab bei vorbehandelten Patienten evaluiert (CheckMate-040). Daten der Nivolumab + Ipilimumab-Kohorte der CheckMate-040-Studie wurden soeben auf dem ASCO 2019 vorgestellt, die ein klinisch bedeutsames Ansprechen zeigten.

(übers. v. ab)



 

Quelle: BMS


Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Nivolumab als Erstlinientherapie für Patienten mit nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab