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Medizin
26. Juni 2019

Nivolumab als Erstlinientherapie für Patienten mit nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom

HCC: CheckMate-459-Studie mit Nivolumab als Erstlinientherapie: Ergebnisse der randomisierten Phase-III-Studie CheckMate-459 mit Nivolumab vs. Sorafenib als Erstlinientherapie für Patienten mit nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom (HCC) zeigten keine statistische Signifikanz für den primären Endpunkt Gesamtüberleben (OS) in der präspezifizierten Analyse (HR=0,85; 95%-KI: 0,72-1,02]; p=0,0752). Allerdings gab es einen klaren Trend für das OS zugunsten von Nivolumab gegenüber dem aktuellen Standard Sorafenib.
Das Nebenwirkungsprofil wies keine Änderungen gegenüber früheren Studien auf.  "Die vielversprechenden Wirksamkeits- und Sicherheitstrends der Studie CheckMate-459 ermutigen uns, besonders, da das HCC ein schwer behandelbarer Krebs ist, bei dem es in über 10 Jahren außer Sorafenib keine weiteren Fortschritte gegeben hat", sagte Dr. Bruno Sangro, head of the Liver Unit, Navarra, Pamplona, Spanien.

Ian M. Waxman, M.D., Bristol-Myers Squibb, kommentierte: “Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass Nivolumab beim HCC eine wichtige Rolle spielen wird (..."). Nivolumab wird beim HCC in einem breit aufgestellten klinischen Studienprogramm z.B. als Monotherapie im adjuvanten Setting (CheckMate-9DX, NCT03383458) sowie in Kombination mit Ipilimumab bei vorbehandelten Patienten evaluiert (CheckMate-040). Daten der Nivolumab + Ipilimumab-Kohorte der CheckMate-040-Studie wurden soeben auf dem ASCO 2019 vorgestellt, die ein klinisch bedeutsames Ansprechen zeigten.

(übers. v. ab)



 

Quelle: BMS


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