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Medizin
04. Juni 2019

Metastasiertes EGFR-mutiertes NSCLC: Ramucirumab + Erlotinib in der Firstline verlängern PFS verglichen mit Erlotinib alleine

In der multinationalen, doppelblinden, randomisierten Phase-III-Studie RELAY erhielten 449 nicht-vorbehandelte Patienten mit metastasiertem EGFR-mutierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) randomisiert entweder Erlotinib (150 mg/d) + Ramucirumab (10 mg/kg q2w) (n=224) oder Erlotinib + Placebo (n=225). Nach einem medianen Follow-up von 20,7 Monaten konnte die kombinierte EGFR- und VEGFR-Blockade durch Erlotinib und Ramucirumab eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens (PFS) und der Ansprechdauer (DoR) zeigen.
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Medianes PFS verlängert

Das mediane PFS im Ramucirumab/Erlotinib-Arm betrug 19,4 vs. 12,4 Monate im Placebo/Erlotinib-Arm (HR=0,591; 95%-KI: 0,461-0,760; p<0,0001) und die DoR 18,0 vs. 11,1 Monate (HR=0,619; 95%-KI: 0,477-0,805; p=0,0003, nicht stratifiziert). Die Gesamtansprechrate unterschied sich in den beiden Studienarmen nicht signifikant (76,3% vs. 74,7%; p=0,7413). Das Gesamtüberleben war in beiden Armen noch nicht erreicht.

Nebenwirkungsprofil entsprechend der Einzelkomponenten

Das Nebenwirkungsprofil entsprach dem der jeweiligen Einzelkomponenten. Nebenwirkungen von ≥ Grad 3 waren im Ramucirumab-Arm häufiger als im Placebo-Arm (72% vs. 54%), überwiegend in Form von Bluthochdruck (24% vs. 5%), ein Behandlungs-bedingter Todesfall trat unter Ramucirumab-Behandlung auf (vs. 0 im Placebo-Arm).

Ramucirumab + Erlotinib als Erstlinientherapie führten zu einem verbesserten PFS beim EGFR-mutierten metastasierten NSCLC.

(übers. v. sk)
 

Quelle: ASCO 2019


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