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Medizin

01. Mai 2014 Grundlagenforschung untersucht die Anpassungsfähigkeit und Selektion von Krebszellen

Die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) unterstützt eine neue Forschergruppe, die sich unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Klein vom Regensburger Lehrstuhl für Experimentelle Medizin und Therapieverfahren mit der "Selektion und Adaption während der metastatischen Krebsprogression" beschäftigen wird. Die Bildung von Metastasen ist das letzte, lebensbedrohliche Stadium einer Krebserkrankung; wie es dazu kommt, dass Tumorzellen sich im Wirtskörper ausbreiten und Töchtergeschwülste bilden können, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch relativ wenig erforscht. Ziel der neuen Forschergruppe ist es daher, ein besseres Verständnis für den evolutionären Prozess zu erlangen, der Krebszellen zur Metastasenbildung befähigt.

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Die Wissenschaftler der Forschergruppe gehen davon aus, dass eine systematische Analyse der zugrunde liegenden Auslese- und Anpassungsprozesse der Tumorzellen zu einer Verbesserung im Umgang mit Krebserkrankungen führen kann - sowohl hinsichtlich der Krebsprävention als auch der Therapie von Patienten mit metastasierenden Tumorerkrankungen.

Die Projektgruppe ist so strukturiert, dass man sich dem komplexen Thema koordiniert aus verschiedenen Blickwinkeln nähern kann. Neben dem Regensburger Standort wird ein Teilprojekt des neuen Forschungsverbunds am Weizmann-Institut in Israel durchgeführt.

Quelle: Universität Regensburg


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