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Medizin

22. Oktober 2018 Video-Informationsportal beantwortet die am häufigsten gestellten Patientenfragen

Daiichi Sankyo Europe stellt ein neues Video-Informationsportal auf dem ESMO 2018 Kongress vor. Die Online-Plattform richtet sich an Krebspatienten und soll sprachliche Hürden für Nicht-Muttersprachler abbauen, die oft durch den medizinischen Fachjargon nach einer Krebsdiagnose überfordert sind. In mehreren kurzen Videos beantworten Experten die häufigsten Patientenfragen zu den wichtigsten Aspekten rund um die Krebsbehandlung in ihrer Muttersprache, einschließlich Nebenwirkungen, Behandlungsarten und Auswirkungen auf das tägliche Leben.
 
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Vervollständigt wird die Website mycancertherapy.eu durch eine Liste häufig gestellter Fragen, was nach der Krebsdiagnose zu tun ist sowie einem umfassenden Glossar, der verschiedene Fachbegriffe in leicht verständlicher Sprache erklärt. Das Ergebnis ist eine Plattform mit vielen Informationen sowohl in den wichtigsten europäischen Sprachen (Englisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch und Italienisch) als auch in den am häufigsten gesprochenen Minderheitensprachen dieser Länder (Türkisch, Polnisch, Rumänisch, Serbokroatisch, Russisch, Chinesisch, Hindi, Urdu, Arabisch und Berberisch). Das ist ein einzigartiger Ansatz, da es in Europa noch kein derartig umfassendes Portal gibt.

Onkologische Fachausdrücke werden in leicht verständlicher Sprache erklärt

„Ich unterstütze dieses Projekt, weil ich die Webseite für Krebspatienten und ihre Familien enorm hilfreich finde“, sagt Dr. Chiara Frairia vom Universitätsklinikum in Turin (Italien). „Die Webseite enthält viele wichtige Informationen, die von Fachärzten aus dem Bereich Onkologie / Hämatologie gemeinsam kreiert und überprüft wurden. Sie ist für Menschen in vielen verschiedenen Sprachen nützlich und beantwortet die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit der Krebsdiagnose und Behandlung.“

„Im Vergleich zum Arzttermin oder der telefonischen Beratung hat die Website den großen Vorteil, dass der Patient eine Antwort auf seine Frage genau zu dem Zeitpunkt erhält, wenn sie auftritt“, sagt Dr. Miguel Gil vom Universitätsklinikum in Barcelona (Spanien). Er ist der Sprecher der spanischen Videos und unterstützte das Projekt auch, um Ärzte zu entlasten, die viel Zeit mit der Patientenaufklärung verbringen. Natürlich sei das Tool nicht dazu gedacht, den Arztbesuch oder den Termin bei einem Onkologen zu ersetzen. „Der persönliche Kontakt bleibt der wichtigste Aspekt in der Arzt-Patientenbeziehung. Aber wenn die Website dazu beiträgt, Fragen und Ängste abzubauen, damit der Arztbesuch effektiver genutzt werden kann, dann wäre das ein großartiges Resultat.“

„Als ich von dem Projekt erfahren habe, war ich sofort begeistert und wollte es unbedingt unterstützen“, sagt Prof. Nicolai Maass, Direktor der Universitätsfrauenklinik auf dem Campus Kiel. Die Klinik verfügt über ein Zentrum, das auf Brust- und Genitalkrebserkrankungen spezialisiert ist. „Jährlich erkranken in Deutschland ca. 74.000 Frauen an Brustkrebs. Daher ist es besonders wichtig, dass jede Frau, die mit dieser Diagnose konfrontiert wird, die beste Aufklärung, Therapie und medizinische sowie psychologische Begleitung während und nach ihrer Erkrankung erhält“, so Maass. „Die neue mycancertherapy-Webseite trägt dazu bei, uns Ärzte bei der Aufklärung zu unterstützen. Sie ermöglicht, dass sich Patienten per Video die wichtigsten Informationen rund um das Thema Krebs noch einmal in Ruhe zu Hause von Fachärzten erklären lassen können – in einfacher Sprache und falls nötig auch in ihrer eigenen Muttersprache.“

Quelle: Daiichi Sankyo


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