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Medizin

15. November 2017 Erfahrungen mit intrakavitärer Thermotherapie in Kombination mit Strahlentherapie bei rezidivierenden Glioblastomen

Die MagForce AG gab bekannt, dass die Gesellschaft am 22nd Annual Scientific Meeting and Education Day of the Society for Neuro-Oncology, kurz SNO 2017, teilnehmen wird. PD Dr. Dr. Oliver Grauer vom Universitätsklinikum Münster, Oberarzt und Leiter des Schwerpunkts Neuroonkologie der Klinik für Allgemeine Neurologie, und Teil des Teams von Prof. Dr. Walter Stummer, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, das Patienten mit der NanoTherm® Therapie behandelt, wird einen Vortrag über die Erfahrungen mit intrakavitärer Thermotherapie mit Eisenoxid-Nanopartikeln in Kombination mit Strahlentherapie als vielversprechende Behandlungsmethode bei rezidivierenden Glioblastomen geben. Die Präsention findet am Freitag, den 17. November 2017, um 13:45 Uhr Ortszeit im Rahmen der Vortragsreihe „Experimental Therapeutics and Tumor Models“ statt.
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„Wir freuen uns darauf, bei dieser herausragenden Konferenz Ergebnisse aus unserer Forschung vorzustellen und mit Experten auf diesem Gebiet zu diskutieren", sagte  PD. Dr. Dr. Oliver Grauer. „Die Prognose für Glioblastom-Patienten ist nach wie vor sehr schlecht, da Rezidive sehr wahrscheinlich (> 90%) sind und die Behandlungsmöglichkeiten zum Zeitpunkt des Wiederauftretens der Krankheit immer noch begrenzt sind. Die meisten Gliom-Rezidive werden nach der Entfernung des Tumors in unmittelbarer Nähe der ursprünglichen Resektionsstelle beobachtet. Mit Hinblick darauf wurden auf und in die Wände der Tumorresektionshöhle superparamagnetische Eisenoxid-Nanopartikel appliziert, um hohe lokale Partikelkonzentrationen für die anschließende Erwärmung in einem magnetischen Wechselfeld zu erreichen. Die Patienten unterzogen sich jeweils sechs einstündigen Thermotherapie-Behandlungen und erhielten eine begleitende oder sequentielle Strahlentherapie. In unserer Arbeit konnten wir zeigen, dass eine lokale NanoTherm® Behandlung in Kombination mit einer Strahlentherapie eine andauernde Entzündungsreaktion an der Resektionshöhle induzieren kann, die bei Patienten mit GBM-Rezidiv zu einer langfristigen Stabilisierung führen könnte. Diese Ergebnisse rechtfertigen weitere Untersuchungen, und wir wollen diesen interessanten Effekt bei der Behandlung zusätzlicher Patienten weiter untersuchen."

Quelle: MagForce AG


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