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Medizin

11. Oktober 2017 Enzalutamid beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom

Der Androgenrezeptor-Signalweginhibitor Enzalutamid (XTANDI™) wird mit Erfolg zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms vor (asymptomatisch oder mild symptomatisch) oder nach einer Chemotherapie mit Docetaxel eingesetzt (1,2). Wie viele andere Tumortherapeutika ist auch Enzalutamid mit einer Reihe von Wechselwirkungen assoziiert, die aber bei entsprechender Beachtung in der Regel beherrschbar sind.
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Enzalutamid, dessen eigene Kinetik nur durch wenige andere Wirkstoffe beeinflusst wird, wirkt als potenter Enzyminduktor, der die Synthese verschiedener Enzyme und Transporter verstärkt. Die gleichzeitige Gabe von Enzalutamid und bestimmten CYP-Substraten kann daher zu einer relevanten Abnahme der Wirkspiegel anderer Substrate führen – zum Beispiel von Midazolam, Warfarin und Omeprazol (3). Detaillierte Hinweise zum Umgang mit diesen Wechselwirkungen finden sich in der Fachinformation.

Quelle: Astellas

Literatur:

(1) Scher HI et al. N Engl J Med 2012; 367: 1187-1197
(2) Beer TM et al. N Engl J Med 2014; 371: 424-33
(3) Fachinformation XTANDI™, Stand Juni 2017


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