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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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19. November 2014

Roche Oncology Awards an Nachwuchswissenschaftler verliehen

Den ersten Preis erhielt Anna Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried für grundlegende Untersuchungen zur Autophagie - einem natürlichen Prozess, bei dem Zellen ihre eigenen Bestandteile "auffressen". Zellen nutzen dies, um bei Energieknappheit ihre Rohstoffe wiederzuverwerten, es kann aber auch Teil eines Selbstzerstörungsprogrammes sein, mit dem der Körper sicherstellt, dass kranke oder defekte Zellen eliminiert werden.

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Stefan Kallenberger vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg erhielt den zweiten Preis für ein mathematisches Modell, das Datenpunkte von Einzelzellbeobachtungen und Durchschnittsmessungen an Zellpopulationen kombiniert, um die dosisabhängige Wirkung von Zelltod auslösenden Medikamenten zu beschreiben. Solche Modelle sind wichtig, um zu verstehen, wie der Prozess der Apoptose genau kontrolliert wird.

Auf den dritten Platz kam Hannelore Maes von der Katholischen Universität Leuven in Belgien. Sie hat in Mäusen untersucht, ob die wachstumshemmende Wirkung des bekannten Anti-Malariamittels Chloroquin auf der Blockierung von Autophagie beruht. Die antitumorale Wirkung von Chloroquin wird derzeit in mehreren klinischen Studien getestet, wobei der entscheidende molekulare Wirkmechanismus und die Bedeutung von Autophagie dafür noch unklar sind.

Bewerber aus  Belgien, Deutschland, Italien und der Schweiz  reichten ihre Arbeiten ein.  Die zehn besten Kandidaten wurden von der Roche Forschungseinheit pRED Discovery Oncology  in das Innovationszentrum nach Bayern geladen, um ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu präsentieren.  Eine mit Roche sowie externen Wissenschaftlern besetzte Jury wählte die Preisträger aus.

Der pRED (Pharma Research and Early Development) Oncology Award wird durch die Discovery Oncology Einheit der Pharmaforschung in Penzberg vergeben. Um den Preis bewerben können sich Doktoranden und Postdocs aus ganz Europa. Mit der Ausschreibung des Awards verfolgt Roche auch das Ziel, den Austausch mit akademischen Instituten in Europa zu intensivieren. Eine sechsköpfige Jury aus renommierten externen Forschern und Roche-Experten wählt drei Sieger aus, die jeweils 4.000, 2.000 und 1.000 Euro erhalten.
Mehr unter www.roche.de/oncologyaward.de

 
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