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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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26. März 2014

Prophylaxe der febrilen Neutropenie - Pegfilgrastim erhält als einziger langwirksamer G-CSF höchsten AGO-Empfehlungsgrad

Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) hat in ihren aktuellen Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms weiterhin Pegfilgrastim (Amgen, Neulasta®) unter den verschiedenen G-CSF (Granulozyten-koloniestimulierenden Faktoren) als einzigen langwirksamen G-CSF mit der höchsten Empfehlungsstufe aufgrund der höchsten Evidenzstufe (Oxford-Kriterien) eingeordnet.

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Die febrile Neutropenie (FN) ist eine häufige hämatologische Nebenwirkung bei zytostatischer Chemotherapie. Sie ist mit einer Verringerung der Lebensqualität und einer Erhöhung der Sterblichkeit assoziiert. Internationale Leitlinien empfehlen bei Patienten mit erhöhtem Risiko einer febrilen Neutropenie den Einsatz von G-CSF (1,2).

Unter den verfügbaren langwirksamen G-CSF empfiehlt die AGO nun ausschließlich Pegfilgrastim mit dem höchsten Oxford Grade of Recommendation (A) sowie dem höchsten AGO-Empfehlungsgrad (++).

Ein wichtiger Vorteil von Pegfilgrastim ist seine verlängerte Halbwertszeit aufgrund der Pegylierung des Moleküls. Dadurch wird die renale Clearance stark reduziert und die Ausscheidung erfolgt überwiegend über eine rezeptorvermittelte Endozytose in neutrophile Granulozyten. Deshalb bleibt während einer neutropenischen Phase eine wirksame Serumkonzentration erhalten. Bei steigender Neutrophilenzahl wird Pegfilgrastim dagegen internalisiert und abgebaut. Pegfilgrastim stimuliert die Granulopoese also nur bei zu geringer Neutrophilenzahl. Dies führt zu Neutrophilenzahlen im physiologischen Normalbereich.

Literaturhinweise:
(1) Aapro MS et al., Eur J Cancer 2011; 47(1): 8-32
(2) Smith TJ et al., J Clin Oncol 2006; 24:3187-3205
(3) AGO: Diagnostik und Therapie von Patientinnen mit primärem und metastasiertem Brustkrebs. Guidelines Breast Version 2014.1 D. www.ago-online.

Quelle: Amgen
 
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