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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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08. Dezember 2016

NSCLC: Gleiche Behandlungstandards über Ländergrenzen hinweg

Leitlinien und Behandlungsstandards, die über Ländergrenzen hinweg eingehalten werden, bringen mehr Sicherheit für Patienten. Sie gewährleisten eine ähnliche Qualität in der Therapie – auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Evidenz. Bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ist dies in den "Großen Fünf" der EU (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien) offenbar der Fall.
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Zu diesem Ergebnis kommt der Wiener Onkologe Univ.-Prof. Dr. Thomas Brodowicz (Comprehensive Cancer Center von Meduni Wien und AKH; Klinische Abteilung für Onkologie) in einer Studie, die er jetzt beim Lungenkrebs-Weltkongress mit rund 6.000 Teilnehmern in Wien (IASLC 17th World Conference on Lung Cancer, 4. bis 7. Dezember) vorgestellt hat. "Die Behandlungsmodalitäten bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom sind in den EU5-Ländern ähnlich. Es gibt kleine Unterschiede, was bestimmte Zeitabschnitte betrifft. Zumeist liegt das am jeweiligen Zulassungsdatum für neue Therapien und an deren Verfügbarkeit", stellte der Onkologe fest.
 
Der Experte hat die Fakten aus elektronischen Datenbanken, Studien und Kongressbeiträge über die in den einzelnen Staaten verwendeten medikamentösen Therapien bei fortgeschrittener NSCLC-Erkrankung analysiert. Nur ein kleiner Teil dieser Lungenkarzinome wird im Frühstadium entdeckt. Bei Patienten im fortgeschrittenen Stadium IV der Erkrankung ist die Therapie deshalb palliativ, also auf das Verlangsamen des Fortschreitens und die Aufrechterhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität ausgerichtet.
 
Für den Zeitraum der Jahre 2010 bis 2014 ergab sich ein recht einheitliches Bild. "Die medikamentöse Ersttherapie bestand zumeist aus den Wirkstoffen Cisplatin, Carboplatin und Pemetrexed. Andere medikamentöse Therapien beinhalteten auch Behandlungsregimes, welche eine Platin-basierten Modalitäten umfassten, zum Beispiel Bevacizumab (monoklonaler Antikörper; Anm.) oder in Studien verwendete neue Arzneimittel", stellte der Wissenschaftler fest. Sprachen die Patienten auf diese Erstlinien-Therapie nicht mehr an, kamen zumeist Substanzen wie Docetaxel (Taxan), Erlotinib (Tyrosin-Kinase-Hemer) oder Gemcitabine (Zytostatikum) zum Einsatz.

Ein Faktum, das sich bei der Datensammlung und Analyse allerdings herausstellte: Aus Großbritannien fehlten teilweise die Informationen über die verwendeten weiteren Therapieregime bei Versagen der ersten Therapielinie. Insgesamt aber scheinen Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom in den größten Mitgliedsstaaten der EU annähernd gleich und gemäß den europäischen und nationalen Leitlinien behandelt zu werden.
IASLC 2016
Literatur:
IASLC-WCLC Abstract
Thomas Brodowicz et al.
Treatment Patterns and Clinical Practices of Advanced (Stage IV) Non-Small Cell Lung Cancer in a Multivariant Analysis.
 
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