Dienstag, 22. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
17. November 2016

Fortgeschrittenes Urothelkarzinom: Nivolumab plus Ipilimumab zeigt gute Wirksamkeit

Im Rahmen der Phase-I/II-Studie CheckMate -032 werden zwei Dosierungsschemata der Kombinationstherapie mit Nivolumab (Opdivo®) plus Ipilimumab (Yervoy®) bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) nach vorangegangener platinbasierter Chemotherapie evaluiert. Die auf Grundlage dieser vorläufigen Daten vom Prüfarzt bestätigte objektive Ansprechrate (ORR, primärer Endpunkt) betrug 38,5% (95%-KI: 20,2-59,4) bei mit Nivolumab 1 mg/kg Körpergewicht plus Ipilimumab 3 mg/kg Körpergewicht behandelten Patienten (n=26) im Vergleich zu 26,0% (95%-KI: 17,9-35,5) bei mit Nivolumab 3 mg/kg Körpergewicht plus Ipilimumab 1 mg/kg Körpergewicht behandelten Patienten (n=104).
Es ergaben sich keine neuen Sicherheitshinweise. Die Inzidenz therapiebedingter unerwünschter Ereignisse (UE, Grad 3-4) betrug 30,8% in der mit Nivolumab 1 mg/kg Körpergewicht plus Ipilimumab 3 mg/kg Körpergewicht behandelten Gruppe und 31,7% in der mit Nivolumab 3 mg/kg Körpergewicht plus Ipilimumab 1 mg/kg Körpergewicht behandelten Gruppe. Therapiebedingte UE führten bei 7,7% der mit Nivolumab 1 mg/kg Körpergewicht plus Ipilimumab 3 mg/kg Körpergewicht behandelten Patienten zu einem Therapieabbruch und bei 13,5% in der mit Nivolumab 3 mg/kg Körpergewicht plus Ipilimumab 1 mg/kg Körpergewicht behandelten Gruppe.

Diese Daten wurden im Rahmen des 31. Jahrestreffens der Society for Immunotherapy of Cancer (SITC) in National Harbor, USA, präsentiert.

"Für das metastasierte Urothelkarzinom ist der Bedarf an neuen Therapieoptionen nach wie vor sehr hoch. Dies gilt insbesondere für Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit Progression nach einer Standard-Chemotherapie", so Padmanee Sharma, M.D., Ph.D., The University of Texas MD Anderson Cancer Center, Prüfärztin. "Wir haben zu Beginn des Jahres ermutigende Ergebnisse aus dieser Studie zur Monotherapie mit Nivolumab präsentiert und sehen jetzt vielversprechende Ergebnisse für eine Kombinationstherapie mit Nivolumab und Ipilimumab bei vorbehandelten Patienten mit dieser häufigen Form des fortgeschrittenen Blasenkarzinoms. Diese Resultate bestätigen die Notwendigkeit weiterer Studien zur Kombinationstherapie, um die Behandlungsergebnisse und das potenzielle Überleben von Patienten mit metastasiertem Urothelkarzinom bewerten zu können."

Das Urothelkarzinom ist die häufigste Form des Blasenkarzinoms und macht etwa 90% aller Fälle aus (1). Mit ca. 430.000 neu diagnostizierten Erkrankungen und mehr als 165.000 Todesfällen jährlich ist das Blasenkarzinom die neunthäufigste Krebserkrankung weltweit (2,3). Die meisten Blasenkarzinome werden in einem frühen Stadium diagnostiziert (nicht-muskelinvasiv), allerdings sind die Rezidiv- und Progressionsraten hoch. Bei bis zu 78% der Patienten kommt es innerhalb von fünf Jahren zu einem Rezidiv (4,5). Die Überlebensrate hängt vom Stadium und der Art des Karzinoms zum Zeitpunkt der Diagnose ab. Für ein Blasenkarzinom im Stadium IV beträgt die Fünf-Jahres-Überlebensrate 15% (1).

"Diese Ergebnisse der CheckMate -032 unterstützen die weitere Entwicklung der Kombinationstherapie mit Nivolumab plus Ipilimumab zur Behandlung von platin-refraktären Patienten mit metastasiertem Urothelkarzinom", so Vicki Goodman, M.D., Development Lead, Melanoma and Genitourinary Cancers, Bristol-Myers Squibb. "Die Ergebnisse bestärken uns zudem in unserer Überzeugung, dass die Kombination unserer immunonkologischen Wirkstoffe Nivolumab und Ipilimumab die Krebstherapie potenziell verbessern kann."
Bristol-Myers Squibb
Literatur:
(1) Amercian Cancer Society. Bladder cancer. Verfügbar unter: http://www.cancer.org/acs/groups/cid/documents/webcontent/003085-pdf.pdf. Abgerufen am 11.11.2016.
(2) World Cancer Research Fund International. Bladder cancer statistics. Verfügbar unter: http://www.wcrf.org/int/cancer-facts-figures/data-specific-cancers/bladder-cancer-statistics. Abgerufen am 11.11.2016.
(3) GLOBOCAN. Bladder - estimated mortality, all ages: both sexes. Verfügbar unter: http://globocan.iarc.fr/old/summary_table_site-html.asp?selection=1220&title=Bladder&sex=0&type=0&window=1&africa=1&america=2&asia=3&europe=4&oceania=5&build=6&sort=0&submit=%C2%A0Execute%C2%A0. Abgerufen am 11.11.2016.
(4) Mayo Clinic. Bladder cancer. Verfügbar unter: http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/bladder-cancer/basics/definition/con-20027606. Abgerufen am 11.11.2016.
(5) van der Heijden AG, Witjes JA. Recurrence, progression, and follow-up in non–muscle-invasive bladder cancer. Inc EAU-EBU Update Ser 2009;8(7):556-62.
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017