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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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03. März 2014

Behandlungsleitlinien Brustkrebs 2014: Expertengremium AGO bestätigt Nutzen von Genexpressionstests

Der in Deutschland entwickelte Genexpressionstest EndoPredict wurde in den Leitlinien 2014 der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) aufgrund des erwiesenen Nutzens mit der Empfehlung "plus" beurteilt. Der Test hilft dabei, den optimalen Therapieweg für Brustkrebspatientinnen zu finden, indem das Rückfallrisiko der einzelnen Patientin genau ermittelt wird. Frauen mit einem niedrigen Risiko können ohne eine Chemotherapie optimal behandelt werden.

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"Den EndoPredict haben wir für die Patientinnen entwickelt, bei denen die üblichen Prognosefaktoren nicht ausreichen, um sicher eine Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen", erklärt Dr. Christoph Petry, Geschäftsführer der Firma Sividon Diagnostics. "In der Vergangenheit wurde zu vielen Patientinnen zu Zytostatika geraten, da die diagnostischen Methoden einfach nicht sicher genug waren, um verlässlich auf eine Chemotherapie verzichten zu können. Dieses Problem wird mithilfe der Genexpressionsanalyse gelöst."
 
Die Kosten für die Analyse werden zurzeit für gesetzlich versicherte Patientinnen erst nach Antrag im Einzelfall übernommen. "Wir hoffen, dass die positive Bewertung des EndoPredicts in der Leitlinie dazu führt, dass er nun auch für gesetzlich versicherte Patientinnen zur Regelleistung wird und so nutzlose und vermeidbare Chemotherapien bald für alle Brustkrebspatientinnen der Vergangenheit angehören."
 
Der EndoPredict ist ein Genexpressionstest der zweiten Generation. Zu den Vorteilen der neuen Testgeneration zählt, dass sie auch das Risiko einer Spätmetastasierung erfassen. Erst dies bedeutet wirkliche Therapiesicherheit für Arzt und Patientin, denn 50% der Rückfälle in der mittleren Risikogruppe ereignen sich nach mehr als fünf Jahren nach Diagnose. Zudem kann der Test direkt vom Pathologen vor Ort durchgeführt werden, Zeitverzögerungen durch einen Versand ins Ausland entstehen nicht.
 
"Niedrigrisiko-Patientinnen nach EndoPredict, die mit einer alleinigen antihormonellen Therapie über fünf Jahre und ohne Chemotherapie behandelt wurden, waren im Durchschnitt zu über 95% nach mehr als zehn Jahren krankheitsfrei", erklärt Dr. Petry. "Für diese Patientinnen wäre eine Chemotherapie nicht die angemessene Behandlung."
 
Der Beginn der Entwicklung des EndoPredicts geht in das Jahr 2005 zurück. Damals haben mehrere deutsche Forschergruppen begonnen, aus tausenden von Genen die für die Testentwicklung relevanten Gene zu identifizieren. Teilweise wurden die Projekte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mittlerweile wurde die präzise Aussagekraft des EndoPredict Tests bereits in drei großen klinischen Studien mit mehr als 2.200 Teilnehmern bewiesen.

Quelle: Sividon Diagnostics
 
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