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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Juni 2015

ASCO 2015: Aktuelles von AstraZeneca zum immunonkologischen Entwicklungsprogramm für Kombinationstherapien

AstraZeneca und MedImmune, der weltweit agierende Forschungs- und Entwicklungszweig des Unternehmens für Biologika, informierten auf einer wissenschaftlichen Veranstaltung für Investoren im Rahmen des American Society of Clinical Oncology (ASCO)-Kongresses in Chicago am 1. Juni 2015 über die Fortschritte ihrer Immunonkologischen Pipeline mit Schwerpunkt auf Kombinationstherapien.

Konzernchef Pascal Soriot kommentierte die auf dem ASCO präsentierten Daten zu immunonkologischen Kombinationen: "Die Immunonkologie steht auch beim diesjährigen ASCO weiterhin im Mittelpunkt, denn wir sehen zunehmend Hinweise auf die Bedeutung dieses Ansatzes für die Patienten. Bei AstraZeneca sind wir davon überzeugt, dass Kombinationstherapien für die Patienten, die auf derzeit verfügbare Immuntherapien nicht ansprechen, der Schlüssel für Veränderungen der klinischen Praxis sind. Die Daten, die zur Kombination von MEDI4736 und Tremelimumab vorgestellt wurden, sind überaus interessant. Diese Kombination aus zwei immunonkologischen Molekülen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom weist eine vielversprechende klinische Aktivität auf, vor allem bei der Mehrheit der Patienten, bei denen der Biomarker PD-L1 wenig oder gar nicht exprimiert wird. Anknüpfend an unsere langjährige Erfahrung in der Entwicklung hoch effektiver niedermolekularer Arzneimittel, wie z. B. Lynparza und AZD9291, sehen wir nun auch das Potenzial für die Kombination dieser zielgerichteten Wirkstoffe mit immunonkologischen Molekülen, um Patienten eine wirksame und dauerhafte Behandlung verfügbar zu machen."

Die wichtigsten Neuigkeiten in Kürze:

- Die präsentierten Daten zu MEDI4736, einem monoklonalen Antikörper, sind in der Monotherapie bei stark vorbehandelten Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (Non-Small Cell Lung Cancer, NSCLC) vielversprechend und deuten darauf hin, dass Patienten mit PD-L1-positiven Tumoren im Vergleich zu Patienten mit PD-L1-negativen Tumoren eine verbesserte Gesamtansprechrate erreichen könnten. Dies verdeutlicht den nicht gedeckten medizinischen Bedarf für die Mehrheit der Tumoren, die PD-L1-negativ sind.
- MEDI4736 zeigt ein großes Potenzial für die Kombination sowohl mit Immuntherapien als auch mit niedermolekularen Wirkstoffen. Entsprechend haben AstraZeneca und MedImmune ein umfangreiches Entwicklungsprogramm über zahlreiche Tumorarten und -stadien aufgesetzt, in dem untersucht wir, ob die Immuntherapie das Potenzial hat, herkömmliche Chemotherapien zu ersetzen oder zu ergänzen.

Immunonkologische Kombinationstherapie

- Die Kombination von MEDI4736 mit Tremelimumab (einem anti-CTLA-4-monoklonalen Antikörper) erweist sich unabhängig vom PD-L1-Status als wirksam. Dies ist insbesondere aussichtsreich für die signifikante Anzahl von Patienten, die aufgrund ihres negativen PD-L1-Biomarkerstatus auf eine Anti-PD-1/PD-L1-Monotherapie nicht ansprechen,

- Die Kombination von MEDI4736 und Tremelimumab zeigt mit einer Abbruchrate von 7 % aufgrund unerwünschter Ereignisse ein handhabbares Sicherheitsprofil.
- Insgesamt sind neun immunonkologische, klinische Studien zu NSCLC im Frühstadium (adjuvant oder inoperabel, Stadium III) sowie im fortgeschrittenen Stadium geplant oder laufen bereits. Darunter drei neue Studien zur Erstlinientherapie des metastasierenden NSCLC mit MEDI4736 in Kombination mit Tremelimumab oder mit Chemotherapie.
- AstraZeneca untersucht den potenziellen klinischen Nutzen der Kombination von MEDI4736 und Tremelimumab auch bei weiteren Tumorarten, wie z. B. beim Plattenepithelkarzinom des Kopfes und Halses. Zudem kündigte das Unternehmen die Untersuchung bei weiteren Tumorarten einschließlich Magen-, Bauchspeicheldrüsen- und Blasenkrebs an. Ziel ist eine Änderung des Behandlungsmusters für Patienten mit einem chemotherapiefreien Regime.
- Derzeit werden außerdem weitere immunonkologische Kombinationen mit den drei OX40-Molekülen des Unternehmens bei fortgeschrittenen soliden oder hämatologischen Tumoren erforscht. Bis Ende 2015 wird das Arzneimittel mit dem größten Potential evaluiert und in die weitere klinische Entwicklung überführt.
Immunonkologie und Kombinationen mit kleinen Molekülen
- Die Kombination zielgerichteter Therapien mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren hat das Potenzial, höhere Ansprechraten und eine längere Ansprechdauer zu erreichen.
- MEDI4736 war in voller Dosis in Kombination mit verschiedenen Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) gut verträglich und zeigt ermutigende vorläufige Wirksamkeitsdaten:
o MEDI4736 , in Kombination mit BRAF und MEK-Inhibitoren - erste Daten zeigen ein vielversprechendes partielles Ansprechen (69 %) sowie eine vielversprechende Krankheitskontrollrate (100%).
o MEDI4736 und AZD9291 - erste Daten deuten darauf hin, dass die Wirkstoffkombination in der Phase-III-Dosierung gut vertragen wird und sich zu einem möglichen neuen Behandlungsstandard bei NSCLC mit EGFR-Mutation (EGFRM) und T790M-Resistenzmutation entwickeln könnte. EGFR ist seit der Entwicklung von EGFR-TKI nach wie vor ein Schlüsselfaktor in der Tumorbildung.
o MEDI4736 und Iressa - erste Daten beim nicht mit TKI-vorbehandeltem EGFRm NSCLC zeigen ein partielles Ansprechen von 64% (9/14). Die Kombination soll in einer Phase-III-Studie zu NSCLC mit EGFRm in der Erstlinientherapie eingesetzt werden.
- Darüber hinaus sind für das dritte Quartal 2015 Kombinationsstudien zu MEDI4736 und Lynparza geplant.

AstraZeneca
 
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