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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

14. Dezember 2008 Paradigmenwechsel in der CLL-Therapie: Therapieziel PFS statt Palliation

Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 10.-14.10.2008 Wien

Die Inzidenz maligner Lymphome steigt, ohne dass man die genauen Gründe kennt. Risikofaktoren sind höheres Alter, Rauchen, Kontakt mit radioaktiver Strahlung oder karzinogenen Chemikalien sowie Virusinfektionen.
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Von mittlerweile 15.000 Neuerkrankungen pro Jahr wird in 85% der Fälle ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Standardbehandlung indolenter wie aggressiver Non-Hodgkin-Lymphome ist die Chemoimmuntherapie mit CHOP oder CVP plus Rituximab.
Zu den niedrigmalignen NHL gehört die von den B-Zellen ausgehende Chronisch lymphatische Leukämie (CLL). Wegen des Altersmedians von 70 Jahren ist die CLL besonders für die geriatrische Onkologie relevant, so Prof. Michael Hallek, Köln. Der Verlauf der CLL ist oftmals indolent und über Jahre stabil, sodass mehr als 60% anfangs keine Behandlung benötigen. Wo früher das Therapieziel Palliation lautete, werden heute eine verbesserte Remissionsrate und die Verlängerung des progressionsfreien Überlebens erreicht. So wurde in der CLL8-Studie, in der die Standardtherapie FC mit Rituximab (MabThera®) kombiniert wurde, das primäre Therapieziel erreicht, so Hallek: das progressionsfreie Überleben wurde um 35% im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie verlängert.

Quelle: Roche-Symposium „Die ersten zehn Jahre Antikörper: Lymphom-Therapie mit MabThera®“, im Rahmen des DGHO, 11.10.2008, Wien


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