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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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07. Juli 2011

ASCO 2011 – Lungenkarzinom

MetMAb bei NSCLC: Endergebnisse der OAM4558g-Studie

In Kombination mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®) verbessert MetMAb bei Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs und mit positivem Nachweis von Met-Protein das progressionsfreie (PFS) und das Gesamtüberleben (OS).
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MetMAb ist ein von Genentech entwickelter, monovalenter, monoklonaler Antikörper, der die Met-Signaltransduktion in Krebszellen durch spezifische Bindung an den Met-Rezeptor auf der Zelloberfläche blockiert und damit die durch den Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF) vermittelte Aktivierung hemmt.

In der randomisierten, doppelblinden Phase-II-Studie OAM4558g wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit von MetMAb plus Erlotinib vs. Plazebo plus Erlotinib bei Patienten mit vorbehandeltem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) untersucht [1]. Tumoren mit hohem Met-Proteingehalt wurden als Met-Diagnose-positiv, solche mit geringem Met-Proteingehalt als Met-Diagnose-negativ klassifiziert. Primärer Endpunkt der Studie war das PFS bei Met-Diagnose-positiven Patienten und in der Gesamtpopulation. Zu den sekundären Endpunkten gehörte das OS bei Met-Diagnose-positiven Patienten und in der Gesamtpopulation.

Die Kombination von MetMAb und Erlotinib wirkte in der Gesamtpopulation auf PFS (HR 1,09; p=0,687, medianes PFS: 2,2 vs. 2,6 Monate) und OS (HR 0,8, medianes OS 8,9 vs. 7,4 Monate) nicht besser als Erlotinib allein. Bei Met-Diagnose-positiven Patienten jedoch verlängerten sich mit MetMAb und Erlotinib PFS (HR 0,53, p=0,04, medianes PFS: 2,9 Monate vs. 1,5 Monate) und OS signifikant (HR 0,37, p=0,002, medianes OS: 12,6 Monate vs. 3,8 Monate) im Vergleich zu Erlotinib. Bei Met-Diagnose-negativen Patienten verschlechterten sich dagegen PFS und OS im Vergleich zu Erlotinib. Bei den unerwünschten Wirkungen waren nur periphere Ödeme in der Kombinationsgruppe häufiger (23,2 vs. 7,5%) [2].

Die Ergebnisse belegen erneut die Bedeutung der exakten Biomarker-Diagnose für den Erfolg der zielgerichteten Therapie [3].

Dr. Susanne Heinzl, Reutlingen

1. Spigel DR, et al. ASCO 2011, J Clin Oncol 2011;29(Suppl) Abstr. 7505.
2. Vashishtha A, et al. ASCO 2011, J Clin Oncol 2011;29(Suppl) Abstr. 7604.
3. Yu W, et al. ASCO 2011, J Clin Oncol 2011;29(Suppl) Abstr. 7529.
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