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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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04. August 2014

Komplementärmedizin beim Ovarialkarzinom

D. Paepke, E. Klein, S. Paepke, J. Ettl, B. Schmalfeldt, M. Kiechle, Frauenklinik der TU München, Klinikum rechts der Isar, K. Kramer, Klinik für Allgemein- und Viszerlchirurgie, Universitätsklinikum Ulm.

Komplementärmedizinische Therapien sind seit Jahrhunderten tradiert. Aktuell ist eine zunehmende Nachfrage bemerkbar. Bis zu 78% der Patientinnen, die eine BRCA1- oder BRCA2-Mutation aufweisen, und bis zu 49% der Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom erkrankt sind, wenden komplementäre oder alternative Heilverfahren an (1). Komplementäre Methoden stellen definitionsgemäß eine erfahrungsbasierte Ergänzung zur Standardbehandlung dar und werden zusätzlich (komplementär) zur naturwissenschaftlich-evidenzbasierten Medizin angewandt (2). Werden sie in das schulmedizinische Behandlungskonzept integriert, eröffnet sich im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung ein Tor zur integrativen Medizin. Alternative Behandlungsmethoden indessen werden an Stelle (alternativ) einer konventionellen Standardbehandlung durchgeführt. Sie gelten als Außenseitermethoden, die in der Onkologie als kategorisches Prinzip abzulehnen sind (3).

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Die am häufigsten angewandten komplementär-medizinischen Therapieverfahren mit vorliegender Evidenz für gynäkologische Tumorpatientinnen in Deutschland sind Lifestyle-Konzepte (Ernährung, Sport, Entspannung), die Anthroposophische Medizin, die klassischen Naturheilverfahren darunter insbesondere die Phytotherapie, die Homöopathie, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, sowie die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) (4-8).

Eine Steigerung der Lebensqualität, Linderung von Nebenwirkungen, eine Stärkung des Immunsystems, der Wunsch sich selbst aktiv in den Heilungsprozess einzubringen und damit verbunden ein gesteigertes Cohärenzgefühl sind die am häufigsten genannten Gründe für den Einsatz komplementärer bzw. integrativmedizinisch angewendeter Heilmethoden (6, 9-12).

Dass eine aktive Beteiligung in die Therapieentscheidungen bei der Anwendung komplementärer Methoden zu einer besseren Lebensqualität und einer besseren psychischen Gesundheit führt, zeigte eine Querschnittserhebung unter Einschluss von 219 Ovarialkarzinompatientinnen (13). Diese Daten bestätigen die Studienergebnisse von Grossarth-Maticek, dass die Selbstregulation (definiert als: Eigenaktivität des Menschen, mit der er Wohlbefinden, inneres Gleichgewicht, Kompetenzgefühl und die Fähigkeit zur Kontrolle in Stresssituationen herbeiführt) den Verlauf von Krebserkrankungen beeinflusst (14). Darüber hinaus zeigt diese prospektive, randomisierte matched-pair Studie einen Überlebensvorteil bei Anwendung einer Misteltherapie beim Ovarialkarzinom. Eine weitere Studie unter Einschluss von 203 Patientinnen mit Mammakarzinom zeigte, dass 72% der Patientinnen unter zusätzlicher komplementärer Therapie eine Besserung ihres subjektiven Lebensgefühls verspürten (15). Fasching et al. konnte dies auch bei Patientinnen mit anderen gynäkologischen Krebserkrankungen zeigen. Die Anwendung komplementärer Verfahren führte darüber hinaus zu einer Verbesserung der familiären Stabilität (7).

Im Folgenden sollen nun einige Therapieverfahren näher beleuchtet werden.

Misteltherapie

Für die Misteltherapie liegen klinische Studien der EBM Grade Ia/Ib und IIa/IIb vor, die eine indikationsbezogene onkologische Anwendung legitimieren. Eine Verringerung der Neutropenierate, ein Zuwachs an Zellen, die an der Tumorabwehr beteiligt sind, werden beschrieben (16-19). Wechselwirkungen oder eine Abschwächung der CTX unter einer Misteltherapie konnten weder in vitro noch in vivo gezeigt werden (16, 20-22). Evidenz liegt vor bzgl. der Verbesserung der Lebensqualität und der besseren Verträglichkeit onkologischer Therapien (16, 23). Für die Indikation zur „Verbesserung der Verträglichkeit onkologischer Therapien“ hat die AGO Kommission Mamma ein +/- vergeben. Eine Verlängerung des Gesamtüberlebens bedingt durch eine Misteltherapie wurde bisher kasuistisch, retrospektiv und beim Ovarialkarzinom in der o.g. prospektiven matched pair Analyse gezeigt (14, 24-26). Bzgl. der Sicherheit einer Misteltherapie sei die Studie von Bock et al. unter Einschluss von 1.442 Mammakarzinompatientinnen genannt. 0,8% der Patienten zeigten milde systemische Nebenwirkungen im Sinne grippeähnlicher Symptome; 17,3% der Patientinnen zeigten lokale Reaktionen wie Rötung, Schwellung oder Juckreiz an der Injektionsstelle. Im Vergleich mit einer parallelen Kontrollgruppe wurden in der Mistelextrakt-Gruppe signifikant weniger Nebenwirkungen der konventionellen Therapie, weniger krankheits- und therapiebedingte Symptome sowie eine längere Überlebenszeit beobachtet (40). Eine primär 123 Patientinnen einschließende Studie zur Lebensqualität und Sicherheit unter Misteltherapie begleitend zur konventionellen Chemotherapie in der Behandlung des Mammakarzinoms zeigt bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität keine Einschränkung der Wirksamkeit der konventionellen Chemotherapie (16). Beim Pankreaskarzinom zeigte eine 2013 publizierte prospektive, randomisierte Studie eine Verdopplung des Gesamtüberlebens und gleichzeitig zusätzlich eine Verbesserung der Lebensqualität (26).

Phytotherapie

Beim Ovarialkarzinom hat sich das Trinken von grünem Tee als hilfreich dargestellt. Teetrinkerinnen zeigen eine signifikant höhere Überlebensrate (27) mit einer Wirkungssteigerung bei höherem Konsum. Ebenso zeigten Teetrinkerinnen ein reduziertes Risiko an Ovarial-, Ösophagus- und Magenkarzinom zu erkranken (28, 40).

Ingwertee hat sich bei Übelkeit unter Chemotherapie sehr bewährt, ebenso die Einnahme von Ingwerkapseln, die eine signifikante Verringerung der Übelkeit gegenüber Placebo zeigten (29). Eine Teemischung aus Melisse, Kamille und Pfefferminze kann ebenfalls eine lindernde Wirkung auf Übelkeit haben.

Als besonders wirksames Phytotherapeutikum gilt das Johanniskraut, das als Alternative zu herkömmlichen Antidepressiva eingesetzt wird. Seine Wirkung ist durch mehrere placebokontrollierte Studien belegt. Es hat einen ähnlichen Wirkungsmechanismus wie herkömmliche Antidepressiva, indem es die Serotoninwiederaufnahme und die Monoaminooxidase hemmt und stellt mitunter eine Alternative bei leichten Depressionen dar. Bei Nervosität und innerer Spannung, kann Valeriana (Baldrian) in einer Dosierung von 600-900 mg die Symptome bessern. Es fördert die Schlafbereitschaft, verkürzt die Einschlafzeit und verbessert die Schlafqualität.

Phytotherapeutika sind mitunter jedoch nicht nebenwirkungsfrei. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind zu beachten, denn aufgrund der geringen therapeutischen Breite von Zytostatika sind Arzneimittelinteraktionen von klinischer Relevanz. In vielen Fällen beruhen sie auf einer Beeinflussung von Cytochrom-P450 Isoenzymen. Dies sollte beim Einsatz von Phytotherapeutika und Nahrungsergänzungsmittel berücksichtigt werden.

Tab. 1: Kaplan-Meier-Schätzung der 12-Monats-Überlebensrate von 220 Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Pankreaskarzinom mit Misteltherapie (ME) im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe.
 

 

Tab. 2: Lebensqualität von 220 Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Pankreaskarzinom mit Misteltherapie (ME) im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe.
 

Mikronährstoffe

Krebspatienten supplementieren bis zu 60% antioxidativ wirksame Mikronährstoffe (30). Der generelle Einsatz von Mikronährstoffen als Supplemente wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nicht empfohlen. Die einzige Rationale für den Einsatz einer Mikronährstofftherapie liegt in der bedarfsorientierten Substitution, d.h. dem Ausgleich eines vorliegenden Mangels, der im Blut nachgewiesen sein sollte.

Eine kontrollierte Fallstudie untersuchte retrospektiv die diätetische Aufnahme verschiedener Mikronährstoffe in Bezug zum Ovarialkarzinom-Risiko. In dieser Untersuchung wurde eine inverse Korrelation einer ausreichenden Selenaufnahme über die Nahrung und dem Risiko an einem Ovarialkarzinom zu erkranken, gefunden (31). Die Gabe von Selen führte bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom unter der CTX zu einem Anstieg der Leukozyten. Eine Verminderung der Erschöpfung, des Appetitmangels und der abdominellen Schmerzen konnte ebenso gezeigt werden (32). Die Gabe von Selen unter einer Radiotherapie bei Patientinnen mit Zervix-und Endometriumkarzinom zeigte eine Reduzierung der radiotherapieinduzierten Diarrhoe (33).

Lifestylefaktoren

Das World Cancer Research Fund schätzt, dass ein Drittel der Krebserkrankungen durch falsche Ernährungsgewohnheiten ausgelöst werden. Eine Analyse des Ovarian-Cancer-Association Consortiums ergab eine Risikosteigerung bei erhöhtem BMI für seröse Borderline-Tumore (OR 1,24/5 kg/qm), endometroide Ovarialkarzinome (OR 1,17) und muzinöse Ovarialkarzinome (OR 1,19). Eine Risikosteigerung für invasiv-seröse Ovarialkarzinome durch erhöhten BMI konnte bei prämenopausalen Frauen (OR 1,11) gezeigt werden (34).

Eine australische Studie unter Einschluss von 609 Frauen mit Ovarialkarzinom zeigte, dass eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse (insbesondere Kreuzblütlern) mit einer besseren Prognose assoziiert war. Ein hoher Fleischkonsum wirkte sich dagegen negativ auf die Prognose aus (35).

Entspannungstechniken wie z.B. Yoga zeigen, dass die Lebensqualität unter einer Krebstherapie signifikant ansteigt (36). Angst und Anspannung unter CTX verringert sich (37). Ebenso konnte in einer Studie unter Einschluss von 219 Ovarialkarzinompatientinnen gezeigt werden, dass sich unter einer regelmäßigen Massagetherapie die subjektiv empfundene Hoffnungslosigkeit verringerte (38).

Moderate körperliche Bewegung zeigt positive Effekte bzgl. Lebensqualität, physischen Aktivitätsindex und psychischem Wohlbefinden (39). Intensive körperlicher Aktivität zeigte ein um 26% geringeres Risiko für die Ovarialkarzinom spezifische Mortalität (HR=0,74; 95%-KI: 0,56-0,98) (40).

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Datenlage zu komplementären Therapiemethoden noch limitiert ist. Im Hinblick auf die Prävalenz der Anwendung komplementärer Methoden erscheinen zukünftige Studien und interdisziplinäre Arbeit notwendig.

Fokussiert auf die Onkologie wurde im Jahr 2013 die Arbeitsgruppe Integrative Medizin (AGIMed) der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) gegründet. Die Arbeitsgruppe IMed befasst sich mit klinischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Anliegen aus dem Bereich Integrative Medizin in der Onkologie, fördert Forschungsaktivitäten und Kooperationsmöglichkeiten auf diesem Gebiet und unterstützt die Einbindung der Integrativen Medizin in Systeme der Standardmedizin.

 

 

Dr. med. Daniela Paepke
Fachärztin

Zentrum für integrative Gynäkologie und Geburtshilfe
Frauenklinik der TU München, Klinikum rechts der Isar
Ismaninger Str. 22
81675 München

Tel.: 089 41400
E-Mail: daniela.paepke@t-online.de



Abstract

D. Paepke, E. Klein, S. Paepke, J. Ettl, B. Schmalfeldt, M. Kiechle, Frauenklinik der TU München, Klinikum rechts der Isar, K. Kramer, Klinik für Allgemein- und Viszerlchirurgie, Universitätsklinikum Ulm

Complementary treatments are based on a long tradition. At the moment there is an increasing demand for these treatments. Up to 78% of BRCA-1 or BRCA-2 mutation carriers and nearly 49% of ovarian cancer patients use complementary or alternative therapies (1)
Complementary healing methods are, by definition, experienced-based supplements to standard treatments and are therefore used in addition to evidence-based medicine (2) If integrated in the classical school medicine treatment concept a holistic approach is ensured.
Contrary to this, alternative treatment concepts are carried out instead of conventional gold standard treatments. These treatment concepts are considered outside the mainstream and must be refused in oncologic treatment strategies (3).

Keywords: Complementary treatments, experienced-based supplements



Literaturhinweise:

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(2) NCCAM. National Center of Complementary and Alternative Medicine: complementary, alternative and integrative health. Im Internet: http://nccam.nih.gov/health/whatiscam; Stand: 20.09.2013.
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