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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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25. Januar 2018

Isavuconazol wirksam bei Aspergillose und Mukormykose

Bei Patienten mit invasiver Schimmelpilzinfektion ist Isavuconazol vergleichbar wirksam wie Voriconazol und zeigt eine bessere Verträglichkeit an Leber, Auge und Haut.
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Pilzinfektionen sind an 18% der Fälle von Sepsis auf deutschen Intensivstationen beteiligt; sie verschlechtern die Prognose der Patienten massiv (1). Während Candida-Infektionen in der Regel im Blut nachweisbar sind, manifestieren sich Infektionen mit Pilzen der Gattung Aspergillus oder der Ordnung Mucorales überwiegend in Lunge und Gehirn.

Bei Intensivpatienten und Immunsupprimierten, hämato-onkologischen Patienten, Empfängern einer Stammzell- oder Organtransplantation sowie bei Diabetespatienten mit Ketoazidose sollte bei Anzeichen einer Lungenentzündung auch an eine Schimmelpilzinfektion gedacht werden.

Zur Therapie erwachsener Patienten mit einer Mukormykose, bei der eine Behandlung mit Amphotericin B nicht angemessen ist, oder aber mit einer Aspergillose kann Isavuconazol (Cresemba®) intravenös oder oral verabreicht werden. Bei Nierenfunktionsstörung oder leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung ist keine Dosis-anpassung vonnöten (2).


Mortalität nach 6 Wochen vergleichbar

Isavuconazol hat sich in prospektiven, randomisierten Studien bewährt. So waren in die SECURE-Studie 516 Patienten mit Verdacht auf invasive Schimmelpilzinfektion eingeschlossen. Sie wurden auf die antimykotische Behandlung mit Isavuconazol vs. Voriconazol randomisiert. Beide Therapien waren hinsichtlich der Gesamtmortalität am Tag 42 mit 19% vs. 20% vergleichbar. Unter Isavuconazol traten weniger unerwünschte Wirkungen an den Organsystemen Leber/Galle, Auge sowie Haut/Subkutangewebe auf (3).

Der Einsatz von Isavuconazol bei Patienten mit Mukormykose wurde in der offenen, einarmigen VITAL-Studie untersucht. 37 Patienten wurden im Median 84 Tage lang damit behandelt. Zum Therapieende zeigten 31% der Patienten ein vollständiges oder teilweises Ansprechen auf die antimykotische Therapie, 29% hatten eine stabile Erkrankung (4).
Simone Reisdorf
Quelle: Meet the Expert zum Symposium „Pilzinfektionen – immer wieder ein Thema“, DIVI, 07.12.2017, Leipzig; Veranstalter: Pfizer
Literatur:
(1) Engel C et al. Intensive Care Med 2007; 33:606-18.
(2) Fachinformationen Cresemba® 200 mg Pulver bzw. Cresemba® 100 mg Hartkapseln; Stand: August 2017.
(3) Maertens JA et al. Lancet 2016;387:760-9.
(4) Marty FM et al. Lancet Infect Dis 2016; 16:828-37.
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