Dienstag, 22. Oktober 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

06. November 2017 Mehr Bewusstsein für Neuroendokrine Tumoren

Am 10. November ist internationaler NET Cancer Day. Die Awareness-Kampagne #zebrasNETfinden mit Infoständen in sieben deutschen Städten und Foto-Aktion soll möglichst viele Menschen für Neuroendokrine Tumoren (NET) sensibilisieren und über einhergehende Symptome und Therapiemöglichkeiten aufklären. Ziel ist es, die Früherkennung dieser Krebserkrankung in Zukunft zu fördern.
Den Rahmen für die Awareness-Kampagne #zebrasNETfinden bildet der internationale NET Cancer Day am 10. November. In Berlin, München, Mainz, Würzburg, Essen, Marburg und Bad Berka sorgen an diesem Tag Informationsstände für Aufklärung über Neuroendokrine Tumoren. Passanten können sich hier nicht nur über NET informieren, sondern es werden auch Broschüren und kleine Plüsch-Zebras ausgegeben. Eine Foto-Aktion soll noch mehr Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken generieren. Hierfür gilt es, ein Foto mit dem Zebra zu machen und unter dem Hashtag #zebrasNETfinden auf Facebook, Twitter oder Instagram zu posten. Jedes öffentlich sichtbare Posting zur Kampagne im Zeitraum vom 9. bis 20. November 2017 belohnt der Sponsor der Kampagne, Ipsen Pharma, mit einer Spende von fünf Euro an die Patientenorganisation Netzwerk NET bis zu einem Gesamtspendenbetrag von 5.000 Euro.
Alle sieben Städte sind Standorte sogenannter ENETS-Zentren, die auf die Erforschung und Behandlung von Neuroendokrinen Tumoren spezialisiert und für Ihre Exzellenz zertifiziert sind.
 
Vom Krebs zum Zebra
Das Zebra ist das Symboltier des internationalen NET Cancer Days und somit auch Maskottchen der Awareness-Kampagne. Das Zebra steht sinnbildlich für die Seltenheit von Neuroendokrinen Tumoren unter den Krebserkrankungen – frei nach dem medizinischen Lehrspruch: „Wenn du Hufgetrappel hörst, dann denke an Pferde und nicht an Zebras.“
 
Was sind Neuroendokrine Tumoren?
Neuroendokrine Tumoren (NET) sind gut- oder bösartige Tumoren und kommen vor allem im Magen-Darm-Trakt und in der Bauchspeicheldrüse vor. Sie machen nur etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen weltweit aus. Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. In Deutschland werden etwa 400 bis 500 Neuerkrankungen pro Jahr registriert. Etwa ein Drittel der Neuroendokrinen Tumoren hat die Fähigkeit, Hormone zu bilden und wird daher als „funktionell aktiv“ bezeichnet. Es entstehen charakteristische Krankheitsbilder wie z. B. das Karzinoid-Syndrom, welches  u. a. Durchfallerkrankungen, anfallartige Hautrötungen (Flushes) oder Bauchschmerzen verursacht. Etwa zwei Drittel der NET sind „funktionell inaktiv“, bilden also keine Hormone. Die Symptome des Tumorwachstums treten in diesen Fällen erst spät auf. Früh erkannt kann die Erkrankung mit operativen Eingriffen, Arzneimitteln und Chemotherapie gut behandelt werden.
 
Der NET Cancer Day

Der 10. November wird seit ein paar Jahren genutzt, um weltweit auf das Thema Neuroendokrine Tumoren aufmerksam zu machen. Die Internationale Allianz für neuroendokrine Krebsarten (INCA) hat diesen Tag ins Leben gerufen, um die Bekanntheit der seltenen Erkrankung in der Öffentlichkeit und im Gesundheitswesen zu erhöhen und die Situation der Patienten zu verbessern. Die Kampagne #zebrasNETfinden wurde in diesem Jahr von dem international agierenden Unternehmen IPSEN Pharma initiiert und unterstützt die Ziele der INCA und des NET Cancer Days.

ISGRO – Gesundheitskommunikation GmbH & Co. KG


Das könnte Sie auch interessieren

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren
© Photographee.eu / fotolia.com

Jede zehnte Frau in Deutschland, die an Brustkrebs erkrankt, ist noch keine 45 Jahre alt. Experten vermuten, dass viele der jungen Betroffenen erblich vorbelastet sind: Sie sind Trägerinnen eines oder mehrerer schädlich veränderter Gene, die den Tumor entstehen lassen. Die bereits bekannten Hochrisikogene wie etwa BRCA1 oder BRCA2 sind allerdings nur für höchstens ein Viertel der Fälle bei jungen Frauen verantwortlich. Ein Hamburger Forscherteam macht sich nun...

Darmkrebsvorsorge: Künstliche Intelligenz vermag Krebsvorstufen von harmlosen Wucherungen zu unterscheiden

Darmkrebsvorsorge: Künstliche Intelligenz vermag Krebsvorstufen von harmlosen Wucherungen zu unterscheiden
© kras99 / fotolia.com

Die Entwicklung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz geht rasend schnell voran – auch in der Medizin. 2017 hat in China mit dem kleinen Roboter-Arzt „Xiaoyi“ erstmals ein System mit Künstlicher Intelligenz das ärztliche Examen bestand. Auch die Früherkennung von Darmkrebs könnte in Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden. In aktuellen Untersuchungen konnten die lernfähigen Systeme mit hoher Genauigkeit...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mehr Bewusstsein für Neuroendokrine Tumoren"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression