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03. Juli 2018

Bewegung hilft bei der Krebstherapie

Dass Sport und eine Krebserkrankung sich nicht gegenseitig ausschließen, ist inzwischen bekannt. Erwiesenermaßen beugt Sport nicht nur vor, sondern hat auch therapeutische Wirkungen und verbessert die Lebensqualität. Doch wie sieht dies in der Praxis aus und welcher Sport empfiehlt sich in welchem Ausmaß bei welcher Therapie? Aktuell werden immer mehr Studien zu diesem Thema durchgeführt. Das Wohlbefinden des Patienten während und nach der Therapie steht dabei im Mittelpunkt.
Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Sport ist während der Krebstherapie durchaus machbar. Er kann Nebenwirkungen reduzieren und die Rehabilitationszeit verkürzen. Zunächst muss allerdings geklärt werden, in welchem Rahmen sich die körperliche Verfassung des Patienten bewegt. Dazu werden Kriterien wie die Art des Tumors, die Nebenwirkungen der Therapie und der Behandlungsort – ambulant oder stationär – herangezogen. Erreicht werden sollen eine bessere Lebensqualität, ein (schneller) wieder erlangtes Körpergefühl sowie die Verringerung der Nebenwirkungen. Bevor mit dem Training begonnen wird, sollte die Sporttauglichkeit in der aktuellen Situation ärztlich bestätigt werden. Grundsätzlich gilt für Krebspatienten jedoch dieselbe Empfehlung wie für Gesunde: Pro Woche werden abhängig vom Fitness-Level der Betroffenen 150 Minuten mäßig anstrengendes Ausdauertraining oder 75 Minuten fordernde Bewegung empfohlen. Was zu anstrengend oder was machbar ist, wird im Zweifelsfall anhand des Parameters der maximalen Herzrate entschieden.

Konkrete Handlungsempfehlungen zu Bewegung im Rahmen einer Krebstherapie und Informationen zur aktuellen Forschungslage liefert das ONKO-Internetportal in seinem aktuellen Monatsthema unter: https://www.krebsgesellschaft.de/thema_juli2018

ONKO-Internetportal In Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e. V


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