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Medizin
11. Februar 2013

San Antonio Breast Cancer Symposium: Auf dem Weg zur maßgeschneiderten Therapie

Jährlich im Dezember findet traditionell das San Antonio Breast Cancer Symposium statt. Forscher aus aller Welt präsentieren hier ihre aktuellsten Daten zu Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms. Wir befragten den deutschen Brustkrebsexperten Prof. Michael Untch zu seiner persönlichen Einschätzung der Highlights 2012:

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JOURNAL ONKOLOGIE: Herr Prof. Untch, was waren Ihre persönlichen Highlights bei der San Antonio Breast Cancer Conference 2012?

Prof. UntchUNTCH: Zum Einen waren dies zwei wichtige Studien zur operativen Therapie: Vorgestellt wurden die Daten der amerikanischen Studie ACOSOG Z1071, in der die Machbarkeit einer Sentinelbiopsie bei knapp 700 Patientinnen nach neoadjuvanter Therapie untersucht wurde. War dies möglich, wurde eruiert, ob man den Patientinnen mit negativem Sentinel eine Axillalymphknotenentfernung ersparen kann.

Zum Zweiten hat Prof. Kühn aus Esslingen die Ergebnisse der deutschen Studie SENTINA mit 1.800 Patientinnen vorgestellt. Diese Studie hatte ein etwas komplexeres Design. Untersucht wurde hier der Wächterlymphknoten nicht nur nach, sondern auch vor neoadjuvanter Therapie.

Die Folge aus den Ergebnissen beider Studien zur Wächterlymphknotenuntersuchung wird sein, dass bei Patientinnen mit einer klinisch und sonografisch unauffälligen Axilla auf jeden Fall eine Wächterlymphknotenuntersuchung vor der neoadjuvanten Therapie durchgeführt wird, weil bei fast zwei Drittel dieser Patientinnen die Lymphknoten nicht befallen sind und man ihnen dann nach der neoadjuvanten Therapie die Axillaoperation ersparen kann.

Lesen Sie hier das ganze Interview.


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