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Medizin

20. März 2017 Patienten mit Immun-bezogenen Nebenwirkungen unter Ipilimumab weisen größeres T-Zell-Spektrum auf als Patienten ohne Nebenwirkungen

Die Immuncheckpoint-Blockade bewirkt bei vielen Krebspatienten ein effektives Ansprechen, jedoch auch unterschiedliche und bislang unvorhersagbare Nebenwirkungen (immune-related adverse events, IRAE). Die Mechanismen sind noch unklar. Die CTLA-4-Blockade steigert die Proliferation zirkulierender T-Zellen. In dieser Studie wurde untersucht, ob Ipilimumab zu einer klonalen Ausbreitung Gewebe-reaktiver T-Zellen führt. Dies war nicht der Fall: statt einer Verringerung des T-Zell-Repertoires durch eine kleine Anzahl an Klonen induzierte Ipilimumab im Gegenteil größere Unterschiede im T-Zell-Spektrum bei IRAE-Patienten als bei Patienten ohne diese Nebenwirkungen.
 
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Ipilimumab triggerte spezifisch die Anzahl an Klontypen, darunter neu entdeckte Klone, und bewirkte eine Verminderung der Gesamt-T-Zell-Klonalität.

Die Erweiterung des Spektrums zeigte sich innerhalb der ersten 2 Wochen einer Ipilimumab-Behandlung, bevor IRAE manifest wurden. IRAE-Patienten wiesen größere Unterschiede von CD4+ und CD8+-T-Zellen auf, wohingegen sich die regulatorischen T-Zell-Zahlen im Vergleich zu Patienten ohne IRAE nicht unterschieden.
(übers. v. AB)

Quelle: Cancer Research 2017

Literatur:

David Y. Oh, Jason Cham, Li Zhang et al.
Immune Toxicities Elicted by CTLA-4 Blockade in Cancer Patients Are Associated with Early Diversification of the T-cell Repertoire
DOI: 10.1158/0008-5472.CAN-16-2324 Published March 2017
http://cancerres.aacrjournals.org/content/77/6/1322


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