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Medizin

05. November 2020 Luspatercept verringert mittels Erythrozytenreifung die Transfusionsabhängigkeit bei MDS-RS und Beta-Thalassämie

Die zulassungsrelevante Studie MEDALIST konnte zeigen, dass die Patienten, die aufgrund einer hämatologischen Erkrankung wie einem myelodysplastischen Syndrom (MDS) oder Beta-Thalassämie an einer Anämie leiden, mit dem Erythrozyten-Reifungs-Aktivator Luspatercept weniger häufig Transfusionen mit Erythrozytenkonzentraten benötigten. "Beim MDS konnte sogar bei einigen Patienten eine Transfusionsunabhängigkeit erreicht werden. Das ist deshalb so bedeutend, da Transfusionen regelmäßige und langwierige Krankenhausaufenthalte bedeuten, die zusätzliche Gesundheitsrisiken bergen und die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen können“, sagte Studienleiter Prof. Dr. Uwe Platzbecker, Leipzig. "Zudem ist die Prognose mit der Transfusionabhänigkeit assoziert."
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Auf Basis der zulassungsrelevanten Phase-III-Studien MEDALIST und BELIEVE wurde Luspatercept (Reblozyl®) bereits im Juni 2020 europaweit zugelassen, zur Behandlung erwachsener Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie aufgrund von MDS mit Ringsideroblasten (RS) mit "sehr niedrigem", "niedrigem" oder "intermediärem Risiko", die auf eine Erythropoetin-basierte Therapie nicht zufriedenstellend angesprochen haben oder dafür nicht geeignet sind, sowie zur Behandlung erwachsener Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie, die mit einer Beta-Thalassämie assoziiert ist (1, 2).

AB

Quelle: Digitales Fachpressegespräch Luspatercept (Reblozyl®) bei MDS und Beta-Thalassämie, 29.9.2020; Veranstalter Celgene/BMS

Literatur:

(1) European Medicines Agency (EMA). Reblozyl® (Luspatercept) Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Summary of Product Characteristics)
(2) Fachinformation Reblozyl®. Stand: Juni 2020


 


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