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Medizin
23. September 2015

ALL bei Kindern: Verbesserte Behandlungsstrategien durch internationale Zusammenarbeit in Studien

Bei Überlebensraten von annähernd 90% und durch das Aufkommen Genom-weiter Analysen haben sich zur Behandlung der ALL mittlerweile viele Studiengruppen und Konsortien gebildet, die in internationaler Zusammenarbeit das Behandlungsergebnis weiter verbessern wollen. Die Autoren eines Review englischsprachiger Literatur kommen zu der Erkenntnis, dass sich auf diese Weise die Behandlungsstrategien für viele Subtypen wie die kindliche ALL, ALL mit MLL-Rearrangements (MLL-R) , Ph+-ALL und Philadelphia-Chromosom-like ALL bereits verbessert haben.

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Wiederkehrende Genabweichungen, die auf TKIs ansprechen, sowie eine Vielzahl genetischer Determinanten zur Therapieresistenz und Toxizitäten wurden auf dem Weg zu einer zielgerichteten Therapie identifiziert. Verschiedene Gen-Polymorphismen wurden gefunden, die eine Empfänglichkeit zur Entwicklung einer ALL bedeuten können und die ethnische Unterschiede in der Inzidenz der ALL mit erklären können.

Die aus kollaborativen Studien gewonnenen Erkenntnisse konnten die Heterogenität der ALL entschlüsseln und werden damit die personalisierte Therapie verbessern, was die momentan bereits hohen Heilungsraten und Lebensqualität bei Kindern und Erwachsenen mit ALL weiter steigern wird. (übers. v. Red.)

Literatur:

Ching-Hon Pui, Stephen P. Hunger, Rob Pieters et al. Childhood Acute Lymphoblastic Leukemia: Progress Through Collaboration. JCO September 20, 2015 vol. 33 no. 27 2938-2948.
http://jco.ascopubs.org/content/early/2015/08/21/JCO.2014.59.1636.abstract


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