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Medizin

09. August 2019 Transkriptionsmechanismen in Krebszellen: Neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) veröffentlichen neue Erkenntnisse aus klinischer und Grundlagenforschung. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise auf aktuelle Publikationen und Forschungsprojekte.
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Publikation 1 | Forscher entdecken zentralen Schalter der allgemeinen DNA-Reparatur und Transkription in Krebszellen und eröffnen damit neue Therapiemöglichkeiten bei Krebs im Kindesalter

Irren ist menschlich – auch im Bauplan unseres Lebens, im Genom, kommt es täglich in jeder Zelle unseres Körpers zu Schäden in der DNA, die die Zellen durch einen eigenen, ausgeklügelten Reparatur- und Schreibmechanismus beheben. Versagt dieser, sind Genveränderungen vorprogrammiert, die zu Krebs führen oder schwerwiegende Erbkrankheiten nach sich ziehen können. Wissenschaftlern des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es nun gelungen, einen zentralen Schalter für diese DNA-Reparatur- und Transkriptionsmechanismen in Krebszellen zu identifizieren.
Kontakt für Rückfragen: Prof. Dr. Martin Horstmann, Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Publikation 2 | UKE und TUHH entwickeln Bildgebungsgerät für die Schlaganfall-Intensivstation

Mit 17 Millionen Fällen pro Jahr weltweit ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache. Die häufigste ist dabei eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Daher ist die Bestimmung der Hirndurchblutung eine wichtige Aufgabe bei der Diagnose von Gefäßerkrankungen wie Verschlüssen und intrazerebralen Blutungen. Auch nach erfolgreicher Diagnose besteht ein hohes Risiko eines erneuten Schlaganfalls oder einer Nachblutung, so dass die Patienten in den Tagen nach der Behandlung eine intensive Betreuung benötigen.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Technischen Universität Hamburg (TUHH) haben ein neues, diagnostisches tomographisches Bildgebungssystem entwickelt, das den Zugang zu einer Gehirndurchblutung in kurzen Abständen ermöglicht und somit schnell auf einen möglichen Schlaganfall hinweist. Die Studie „Human-sized Magnetic Particle Imaging for Brain Applications“ ist im Fachmagazin Nature Communications erschienen.
Kontakt für Rückfragen: Dr.-Ing. Matthias Gräser, Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin

Quelle: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf


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