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Medizin

04. April 2018 Reduzierung der Proteinzufuhr verringert Tumorwachstum bei Mäusen

Forscher des Inserm der Universität Côte d’Azur haben bei Versuchen an Mäusen herausgefunden, dass eine geringere Proteinaufnahme über die Nahrung das Immunsystem ankurbelt und das Tumorwachstum bremst.
Sie haben die Auswirkungen verschiedener Ernährungsweisen – mehr oder weniger Kohlenhydrate bzw. Eiweiße – auf das Tumorwachstum untersucht. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass eine eiweißarme Ernährung (im Gegensatz zur kohlenhydratreduzierten Ernährung) einen positiven Effekt auf die Lebenserwartung und die Begrenzung des Tumorwachstums der Mäuse hat. „Wir haben festgestellt, dass die Begrenzung des Tumorwachstums nicht wie vermutet auf ein gehemmtes Krebszellwachstum, sondern auf eine verbesserte Immunantwort (körpereigenes Abwehrsystem) zurückzuführen ist“, so die Forscher.

Im Rahmen klinischer Tests wollen sie nun bestimmen, wie weit die Eiweißzufuhr reduziert werden muss, um das Tumorwachstum beim Menschen zu verringern, dessen körpereigenes Abwehrsystem und Stoffwechsel sich stark von denen der Mäuse unterscheidet.

Quelle: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland


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