Donnerstag, 13. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Fachinformation

Medizin

16. Oktober 2014 Imatinib-Packung enthält Sicherheitscode zur Prüfung der Herkunft und Chargennummer durch den Apotheker

Novartis Oncology geht mit der Glivec®-Tablette mit dem Wirkstoff Imatinib einen weiteren Schritt zu mehr Sicherheit. Aus diesem Grunde wurde eine neue Packung entworfen. Diese enthält zusätzliche Informationen, um sicherzustellen, dass Patienten das verschriebene Originalmedikament erhalten: Die Packung mit neuem Aussehen trägt ab sofort einen Sicherheitscode, mit dessen Hilfe Herkunft und Chargennummer in der Apotheke überprüft werden können. Zudem ist nun auf jeder 400 mg Tablette der vertraute Glivec®-Schriftzug eingeprägt. Darüber hinaus ist die Tablette auf der neuen Verpackung abgebildet. 

Anzeige:

Empfehlung der ESMO: Dreijährige adjuvante Imatinib-Therapie weiterhin Standard

Der Tyrosinkinaseinhibitor Imatinib ist die Therapie der Wahl, um adjuvant primär operable sowie fortgeschrittene gastrointestinale Stromatumoren (GIST) mit einer nachgewiesenen Exon-11-Mutation des c-Kit-Genes zu behandeln (1). Die kürzlich aktualisierten ESMO-Leitlinien empfehlen auch weiterhin eine dreijährige adjuvante Therapie mit Imatinib als Standard bei Patienten mit primär operablen GIST und signifikantem Rezidivrisiko (1). Basis hierfür sind die Daten der skandinavisch-deutschen Studie SSGXVIII/AIOB (2). Diese verglich eine 36-monatige adjuvante Imatinib-Therapie mit 400 mg/Tag bei Hochrisikopatienten nach kompletter Resektion c-Kit-positiver GIST versus einer 12-monatigen Behandlung. Dabei zeigte sich, dass fünf Jahre nach Therapiebeginn 65,6% der Patienten unter dreijähriger im Vergleich zu 47,9% unter einjähriger Behandlung rezidivfrei waren (HRC =0,46; 95%-KID: 0,32-0,65; p<0,0001). Zudem verlängerte sich unter 36-monatiger Therapie das Gesamtüberleben signifikant (92,0% vs. 81,7%; HR=0,45; 95%-KI: 0,22-0,89; p=0,019). Insgesamt reduzierte sich unter einer dreijährigen Therapie das Rezidiv- und Sterberisiko um mehr als die Hälfte. Dabei war Imatinib auch während des längeren Behandlungszeitraums gut verträglich und es traten keine neuen, unerwarteten Nebenwirkungen auf. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.leben-mit-gist.de

Literaturhinweise:
(1) The ESMO/European Sarcoma Network Working Group. Gastrointestinal stromal tumors: ESMO clinical practice guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol 2014; 25 (Suppl. 3):21-26.
(2) Joensuu H et al.: One vs three years of adjuvant imatinib for operable gastrointestinal stromal tumor. A randomized trial. JAMA 2012; 307:1265-1272.

Quelle: Novartis Oncology


Anzeige:
Fachinformation

Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

11. Krebsaktionstag: Austausch zu Alltagsfragen

11. Krebsaktionstag: Austausch zu Alltagsfragen
Universitätsklinikum Ulm

Senkt Sport das Rückfallrisiko bei Krebs? Welcher Badeanzug steht mir nach der Brustamputation? Wie ernähre ich mich so, dass ich fit bleibe? Um diese und weitere Fragen dreht sich der 11. Krebsaktionstag der Medizinisch-Onkologischen Tagesklinik (MOT) der Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Ulm. Krebspatient*innen, Angehörige und Interessierte sind am Freitag, den 14.09.2018 herzlich eingeladen, sich von 10.00 bis 16.30 Uhr bei kostenfreien Vorträgen...

Forschung für besseren Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Forschung für besseren Schutz vor Gebärmutterhalskrebs
© Petry

Humane Papillomviren, kurz HPV, sind die häufigsten sexuell übertragenen Viren der Welt. Einige Virentypen können Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und andere Krebsarten verursachen. Wissenschaftler kooperieren jetzt in einer neuen Studie, um ein HPV-Typ-spezifisches Modell für den Krankheitsverlauf von HPV-Infektionen zu entwickeln. Dazu werden klinische Daten aus großen populationsbasierten Studien der Frauenklinik Wolfsburg in Zusammenarbeit mit einer...

Die P4-Medizin – Krebstherapie der Zukunft?

Die P4-Medizin – Krebstherapie der Zukunft?
© Fotolia / psdesign1

Die Versorgung von krebskranken Menschen befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Die Entwicklung neuer diagnostischer Methoden und individueller Therapien verändert die onkologische Medizin, wie wir sie bisher kennen. Das jüngst gewonnene Wissen über den Krebs und seine molekularbiologische Vielfalt verlangt nach neuen Antworten. In dem vom amerikanischen Biomediziner Leroy Hood geprägten Konzept der P4-Medizin wird die mögliche Krebstherapie der Zukunft...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Imatinib-Packung enthält Sicherheitscode zur Prüfung der Herkunft und Chargennummer durch den Apotheker"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden