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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. November 2014

Triple-negatives und HER2-positives Mammakarzinom: GeparSixto-Studie zeigt, welche Patientensubtypen besonders von Carboplatin profitieren könnten

Carboplatin zu einem neoadjuvanten Mammakarzinom-Regime mit einem Taxan und Anthrazyklin sowie einer Target-Therapie (Bevacizumab bei TNBC bzw. Trastuzumab + Lapatinib bei HER2+) erhöht den Anteil an Patienten mit einer kompletten pathologischen Remission signifikant, allerdings beschränkt sich dieser positive Effekt im Grunde auf triple-negative Mammkarzinome, und die Therapie wird dadurch deutlich hämatotoxischer, sagte Prof. Sibylle Loibl, Frankfurt. Dies hat die GeparSixto-Studie (1) gezeigt. Daher geht es um das Identifizieren derjenigen Patientinnen, die den größten Nutzen von einer solchen Therapie haben.

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Tumorinfiltrierende Lymphozyten als prognostischer und prädiktiver Marker bei HER2+

Ein höherer Anteil an Tumorinfiltrierenden Lymphozyten bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine pathologische Komplettremission, sagte Prof. Loibl. Diese Relation bestand für beide Patientengruppen.

Der Carboplatin-Effekt, der beim TNBC so deutlich auftrat, zeigte sich auch in der Gruppe der HER2-positiven Mammakarzinome, nämlich bei denen mit mehr Tumorinfiltrierenden Lymphozyten. Das heißt, so Loibl, eine Patientin mit HER2-positivem Mammakarzinom und einen hohen Anteil Tumorinfiltrierender Lymphozyten könnte von Carboplatin besonders profitieren.

BRCA1/2-Mutation als Marker für Carboplatin-Benefit beim TNBC

Beim TNBC sind BRCA1/2-Mutationen mit einem besonders guten Ansprechen auf Carboplatin assoziiert. Für beide Gruppen müssen diese Ergebnisse durch weitere Studien überprüft werden, schloss Loibl. Die nun folgende GeparOcto-Studie wird NPLD/Paclitaxel (CArbo) mit ETC vergleichen, um das optimale Chemotherapieregime zu Carboplatin weiter zu evaluieren.

Langwirksamer G-CSF Lipegfilgrastim verhindert Inzidenz von Neutropenien

In der adjuvanten und neoadjuvanten Chemotherapie des primären Mammakarzinoms lassen sich zur Vermeidung von Langzeittoxizitäten in Europa und den USA die Trends feststellen, Anthrazykline zu reduzieren oder zu vermeiden sowie Taxane und dosisdichte Protokolle vermehrt einzusetzen, sagte PD Dr. Christian Kurbacher, Bonn. Ein Problem auch bei den neuen Chemotherapieprotokollen ist die Knochenmarkstoxizität und hier vor allem die febrile Neutropenie, die die Hauptursache für sekundäre Hospitalisierungen darstellt. Deswegen soll bei ambulant durchführbaren Chemotherapien beim primären Mammakarzinom eine leitliniengemäße Primärprophylaxe mit G-CSF durchgeführt werden. Langwirksame G-CSFs sind kurzwirksamen an Wirksamkeit überlegen, kostengünstiger und besser für den ambulanten Einsatz geeignet. Mit dem langwirksamen Lipegfilgrastim (Lonquex®) mit neuer seitenspezifischer Glykopegylierung wird nun im Rahmen der Versogungsforschung eine nicht-interventionelle Studie (NADIR) mit 500 Patienten in 80 Zentren mit verschiedenen Tumorentitäten (einschließlich Mamma-, Prostata-, Pankreas- und Magenkarzinom) durchgeführt. So werden bald auch Patientenerfahrungen mit Lipegfilgrastim vorliegen.
ab

Literaturhinweis:
(1) Gunter von Minckwitz, Andreas Schneeweiss, Sibylle Loibl et al. Neoadjuvant carboplatin in patients withe triple-negative and HER2-positive early breast cancer (GeparSixto; GBG 66): a randomized phase 2 trial, Lancet Oncol, The Lancet Oncology, Volume 15, Issue 7, Pages 747 - 756, June 2014, doi:10.1016/S1470-2045(14)70160-3
http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045(14)70160-3/abstract

Quelle: TEVA-Pressegespräch "GeparSixto - wie umsetzen im klinischen Alltag", im Rahmen des Senologie-Kongresses, 20.6.14, Berlin
 
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