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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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04. Mai 2012

Therapieoption der invasiven Aspergillose in internationalem Register überprüft

Vor kurzem wurden neue Daten einer vorab geplanten nationalen Subanalyse zur Therapie der systemischen Pilzerkrankung Invasive Aspergillose (IA) mit Caspofungin (CANCIDAS®) aus drei Studienzentren in Deutschland veröffentlicht. Es wurden 42 Patienten mit fortschreitender Krebserkrankung (39) oder nach Organtransplantation (3) berücksichtigt, die eine einzelne Episode einer IA (bestätigt oder vermutet) hatten.
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In der Auswertung wurde zwischen günstigem (vollständiges oder teilweises Ansprechen) und ungünstigem (stabile Erkrankung, Versagen der Therapie oder Tod) Therapieergebnis unterschieden. Bei keinem Patienten wurden von den behandelnden Ärzten durch Caspofungin verursachte Nebenwirkungen berichtet. 29 (69%) von 42 Patienten zeigten ein günstiges Ergebnis, 35 (83%) von 42 Patienten überlebten die erste Woche nach Abschluss der Caspofungin-Therapie. Diese Ergebnisse decken sich mit denen der Gesamtauswertung dieser internationalen Registerstudie sowie mit denen aus randomisierten Studien.

Invasive Aspergillosen stellen eine große Bedrohung für Patienten mit hämatologischen und anderen schweren Erkrankungen dar und zeigen Mortalitätsraten von 30-90%. Aktuelle Leitlinien empfehlen verschiedene Substanzen, wobei Caspofungin derzeit das einzige Echinocandin ist, das zum Einsatz bei Kindern und Erwachsenen bei Therapieversagen oder Unverträglichkeit von Amphotericin B oder Itraconazol in Europa zugelassen ist.

Das Ziel der Studie bestand in der Untersuchung der Wirksamkeit (engl. effectiveness) und der Nebenwirkungen von Caspofungin bei nachgewiesener oder vermuteter invasiver Aspergillose unter Alltagsbedingungen auf Basis des individuellen Therapieansprechens, wobei nur komplettes oder partielles Ansprechen als günstiges Ansprechen gewertet wurde. 39 der 42 Patienten hatten eine aktive bösartige Erkrankung und im Median vier Begleiterkrankungen. Caspofungin wurde durchschnittlich über 18,4 Tage gegeben, wobei bei 38 (90%) Patienten das empfohlene Dosierungsschema eingehalten wurde; 6 (14%) Patienten wurden parallel in Kombination mit anderen Antimykotika behandelt. 31 (74%) Patienten waren vor der Caspofungin-Gabe bereits anderweitig antimykotisch vorbehandelt.

Bei insgesamt 29 Patienten wurde ein Ansprechen der Therapie, bei 21 ein komplettes und bei 8 ein partielles, vermerkt. 10 Patienten zeigten einen stabilen Krankheitsverlauf. Eine Woche nach Beenden der Caspofungin-Therapie lebten 35 (83%) der 42 Patienten und 34 am Ende des Krankenhausaufenthaltes. Bei keinem der behandelten Patienten wurde die Therapie von den behandelnden Ärzten aufgrund von Arzneimittelwechselwirkungen gestoppt, auch wurden im Zusammenhang mit der Caspofungin - Behandlung von den behandelnden Ärzten keine Nebenwirkungen berichtet.

Die Ergebnisse der Studie stehen im Einklang mit den Daten der internationalen Registerstudie und denen anderer, randomisierter Studien.

Literaturhinweis:
G. Egerer et. al., Eur J Med Res 2012 (doi:10.1186/2047-783X-17-7)



Allgemeine Informationen sind im Internet unter http://www.msd.de/ unter "Presse" abrufbar. Mit dem Benutzernamen "msd" und dem Passwort "aktuell" haben Sie Zugang zu unseren Presseseiten.

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Quelle: MSD
 
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