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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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18. Dezember 2015

M. Hodgkin: Rezidivrisiko bei Schwangerschaft nicht erhöht

Eine hohe Anzahl von Patienten entwickelt ein Hodgkin-Lymphom bereits zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Viele Frauen wünschen sich trotz der Erkrankung nach Abschluss der Behandlung ein Kind. Schwangerschaften erhöhen nach einer neuen Studie des Karolinska Institutet, Schweden, nicht das Risiko für ein Rezidiv von Hodgkin-Lymphomen bei bereits erfolgreich behandelten Patientinnen.

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Das Karolinska Institutet berechnete in einer früheren Studie das relative 5-Jahres-Überleben mit nahezu 95% für Frauen bis zu einem Alter von 50 Jahren mit Hodgkin-Diagnose. In die vorliegende Studie (1992-2009) wurden 449 Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren mit Hodgkin-Lymphom-Erkrankung eingeschlossen und das Rezidiv-Risiko bei schwangeren Frauen nach erfolgreicher Therapie der Erkrankung gegenüber Frauen ohne Schwangerschaft untersucht. Die Studie sollte Patientinnen, die aufgrund der Erkrankung Bedenken äußerten sowie Hebammen und Ärzten die Entscheidung und Befürwortung einer Schwangerschaft erleichtern.

„Wir wissen, dass ein supprimiertes Immunsystem oder diverse entzündliche Prozesse das Risiko, ein Hodgkin-Lymphom zu entwickeln, erhöhen“ sagte Caroline Weibull, Biostatistikerin und Doktorandin am Karolinska Institut,“ und da eine Schwangerschaft das Immunsystem beeinflusst, möchten wir herausfinden, ob es eine statistische Korrelation zwischen Schwangerschaft und dem Risiko eines Rückfalls gibt." Von Insgesamt 449 Teilnehmerinnnen der Studie entbanden 144 während des Follow-up. Insgesamt hatten 47 Frauen einen Rückfall, aber nur eine Frau hatte ein Rezidiv innerhalb von 5 Jahren nach der Geburt. Die Ergebnisse der Studie zeigen daher keinen Beweis eines erhöhten Risikos für Rezidive bei erfolgreich vorbehandelten Patientinnen mit Hodgkin-Lymphomen, so die Wissenschaftler. „Das Risiko eines Rezidivs ist in den ersten 3 Jahren nach Diagnose am höchsten, sagte Dr. Ingrid Glimelius, Onkologin am Akademischen Hospital in Uppsala, „ gleichzeitig können die Behandlung der primären Erkrankung sowie ein mögliches Rezidiv eine vorzeitige Menopause oder Unfruchtbarkeit auslösen. Überlebende des Hodgkin-Lymphoms sollten eine Reihe von Faktoren bedenken, wenn sie weitere Schwangerschaften planen. Jedoch muss angesichts der Resultate dieser Studie nicht notwendigerweise ein Risiko eines Schwangerschafts-bedingten Rezidivs in Betracht gezogen werden.“
(übers. v. Red.)

Karolinska Institutet
Literatur:

Weibull CE, Eloranta S, Ekström-Smedby K et al. Pregnancy and the risk of relapse in patients diagnosed with Hodgkin lymphoma. Journal of Clinical Oncology, online 14 December 2015.
http://jco.ascopubs.org/content/early/2015/12/11/JCO.2015.63.3446.abstract

 
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