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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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03. September 2015

Nierensteine, Inkontinenz, Krebs-Prävention: Urologen laden zu öffentlichem Patientenforum ins Congress Center Hamburg

Was haben Wladimir Klitschko, Whoopy Goldberg und Gérard Depardieu mit der Urologie zu tun? Antworten auf diese Frage gibt ein Patientenforum der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) am 24. September 2015, 19.00 bis 20.30 Uhr im Congress Center Hamburg (CCH), das im Rahmen der 67. DGU-Jahrestagung veranstaltet wird. Nierensteine, Inkontinenz und Prävention gegen Krebs stehen auf dem Programm des Laienabends, zu dem interessierte Besucher, kostenfrei und ohne Anmeldung, eingeladen sind.

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„Die prominenten Namen in unserem Programm haben einen guten Grund“, erklärt der Moderator des Patientenforums und stellvertretende Vorsitzende der PatientenAkademie der Deutschen Urologen, Prof. Dr. Christian Wülfing. „Nierensteine zum Beispiel sind mittlerweile nicht nur die zweithäufigste Diagnose in urologischen Kliniken, sondern mitunter so schmerzhaft, dass selbst die Stärksten k. o. gehen, wie Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko, der 2011 von einem 3 Millimeter großen Nierenstein ausgeknockt wurde.“ In Deutschland hat sich die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in den letzten 30 Jahren verdreifacht, heute entwickelt etwa jeder Zehnte einmal im Leben einen Harnstein. Wie sich das verhindern lässt, erläutert Prof. Dr. Thomas Knoll aus Sindelfingen in einem Kurzvortrag auf dem Hamburger Patientenforum. Außerdem berichtet der Vorsitzende des DGU-Arbeitskreises „Harnsteine“ und Koordinator der neuen „S2k Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe der Urolithiasis“ der DGU über modernste Diagnostik, Behandlung und richtige Nachsorge zur Vermeidung einer erneuten Steinbildung.
 
Whoopy Goldberg wiederum ist ein Vorbild, wenn es um die Tabu-Erkrankung Harninkontinenz geht. Die US-Schauspielerin bekannte sich 2011 ganz offen zu ihrem Problem, beim Lachen, Niesen oder Husten einzunässen und warb in einem TV-Spot für Hilfsmittel. Dass der Besuch beim Urologen den Einsatz von Vorlagen in vielen Fällen überflüssig macht, da eine Blasenschwäche meist gut behandelbar ist, erklärt die Münchner Urologin PD Dr. Richarda Bauer aus dem Arbeitskreis „Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. Von unwillkürlichem Harnverlust sind in Deutschland rund 8 Millionen Menschen betroffen. Einer von ihnen wird im CCH, im Interview mit Moderator Prof. Wülfing, darüber berichten, wie ihm geholfen wurde, sodass er heute wieder ein selbstbestimmtes Leben führen kann.
 
Über Sinn und Unsinn von Prävention gegen Krebs referiert Prof. Claus Fischer aus Bayreuth – nicht zuletzt am Beispiel des bekennenden Rotweintrinkers Gérard Depardieu, denn bekanntlich sollen die Inhaltsstoffe des roten Rebensaftes gegen Gefäßerkrankungen und Krebs schützen. Prof. Fischer gehört dem Arbeitskreis „Prävention, Umwelt- und Komplementärmedizin“ der DGU an. Nach den Kurzvorträgen stehen die Experten der DGU den individuellen Fragen der Besucher Rede und Antwort.
 
Die Veranstaltung ist Teil des 67. DGU-Kongresses, der vom 23. bis 26. September 2015 in Hamburg unter dem Motto „Urologie umfasst mehr.“ tagt. „Die Vielfalt der Urologie spiegelt sich auch in der Themenauswahl für unser Patientenforum wider, denn Harnsteinleiden und Inkontinenz zählen, neben den Prostataerkrankungen, zu den großen Volkskrankheiten, die von Urologinnen und Urologen in Klinik und Praxis behandelt werden“, sagt DGU- und Kongresspräsident Prof. Stephan Roth, der möglichst viele interessierte Hamburger zum Besuch des Patientenforums ermuntern möchte. „Die unabhängige und große Expertise unserer Experten garantiert bestmögliche Aufklärung und Information.“ Auch Medienvertreter sind auf der Veranstaltung im CCH, Saal 6, Am Dammtor/Marseiller Straße, 20355 Hamburg selbstverständlich herzlich willkommen.

DGU
 
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