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26. März 2014

Hirntumore im Kindes- und Jugendalter: Angehörige, Patienten und Ärzte tauschen sich aus

"Hirntumore im Kindes- und Jugendalter" heißt eine Tagung des HIT-Behandlungsnetzwerkes der Deutschen Kinderkrebsstiftung, die in diesem Jahr in Essen stattfindet.  An der alle zwei Jahre ausgerichteten Veranstaltung nehmen nicht nur Ärzte teil: Seit zehn Jahren sind auch krebskranke Kinder und deren Angehörige gern gesehene Gäste. Zur" HIT-Tagung" am 28. und 29. März im Haus der Technik haben sich in diesem Jahr bereits 450 Teilnehmer angemeldet - davon 175 Eltern und 30 Kinder.

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Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 2.000 Kinder an Krebs, knapp 500 von ihnen an einem Hirntumor. "Um eine individuell optimale Therapie erarbeiten zu können, ist für die behandelnden Ärzte der verschiedenen Disziplinen der Austausch untereinander und mit den Betroffenen sehr wichtig. Deshalb kommen bei der Tagung des bundesweiten Behandlungsnetzwerkes HIT der Deutschen Kinderkrebsstiftung hirntumorerkrankte Kinder, ihre Eltern, Ärzte, Pflegende und weiteres medizinisches Fachpublikum, um sich über die neue Entwicklungen und Therapieoptionen zu informieren", so Prof. Dr. Gudrun Fleischhack von der Klinik für Kinderheilkunde III am Universitätsklinikum Essen. "Gerade das Mitwirken der Eltern bei der Behandlung und Nachsorge ist für die Kinder sehr wichtig - aus der emotionalen Unterstützung ziehen sie die Kraft, mit der sie die oft anstrengende Behandlung verarbeiten können. Das verbessert die Heilungschancen deutlich", erläutert Prof. Dr. Beate Timmermann, Ärztliche Leiterin des Westdeutschen Protonentherapiezentrums Essen (WPE), die gemeinsam mit Prof. Gudrun Fleischhack die wissenschaftliche Leitung der HIT-Tagung übernimmt.

Neben vielen Vorträgen zu Hirntumoren im Kindesalter bietet die kombinierte Veranstaltung für Fachpublikum, Patienten sowie deren Angehörigen sowohl gemeinsame als auch separate Fortbildungen: So erhält das Programm für die Eltern und Familien unter anderem Workshops zu den verschiedenen Tumorarten, kognitivem Training im Alltag oder zu sozialrechtlicher Beratung. Beim gemeinsamen Programm an beiden Nachmittagen steht die Unterstützung und Rehabilitation nach der Behandlung eines Hirntumors im Vordergrund. Zudem können die Teilnehmer das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen (WPE) besichtigen und sich dabei über die Tumorbehandlung mit Hilfe der präzisen und gerade für Kinder schonenden Protonentherapie informieren. Die mehr als 150 vorliegenden Anmeldungen für die Führungen im WPE spiegeln das große Interesse an dieser Behandlungsoption wider.

"Der Dialog gerade mit den Eltern liegt uns Ärzten sehr am Herzen. Durch sie erhalten wir neue und wichtige Impulse für unsere Arbeit. Die Eltern wiederum informieren sich über mögliche neue Behandlungswege für ihren Nachwuchs und  tauschen sich mit anderen Betroffenen aus - auf diese Weise schafft die Veranstaltung für alle Beteiligten einen echten Mehrwert", so Gudrun Fleischhack abschließend.

Quelle: Universitätsklinikum Essen
 
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