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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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13. Juni 2013

Gezielte Entnahme einer Gewebeprobe in der Magnetresonanztomografie bei Verdacht auf Prostatakrebs

Erstmals am Universitätsklinikum Jena haben Experten gezielt eine Gewebeprobe aus der Prostata mit Hilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) entnommen. "Die multiparametrische MRT der Prostata und die anschließende gezielte Biopsie verdächtiger Areale ist die sicherste Methode, um Prostatakrebs und den Grad seiner Bösartigkeit zu erkennen und nachzuweisen", so PD Dr. med. Tobias Franiel. Der Oberarzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie hat an der Berliner Charité in großen Studien die MRT-gestützte Biopsie bei mehr als 200 Patienten angewendet, weiterentwickelt und wissenschaftlich ausgewertet. Seit Mai verstärkt PD Dr. Franiel das Team von Prof. Dr. Ulf Teichgräber, Leiter des Zentrums für Radiologie am UKJ, und hat hier dieses moderne Verfahren etabliert.

Besteht bei einem Mann der Verdacht auf Prostatakrebs, sind Gewebeproben notwendig, um Gewissheit zu erlangen und die weitere Behandlung planen zu können. Dazu werden systematisch mindestens zehn bis zwölf Gewebeproben entnommen. Ist diese initiale Biopsie negativ, so wird bei weiter bestehendem Krebsverdacht Ultraschall-gesteuert 20 Mal oder häufiger biopsiert. "Bei unserem ersten Patienten waren, bevor er zu uns kam, insgesamt bereits etwa 100 Biopsien entnommen worden", so Franiel. Die Experten der Radiologie am UKJ entnahmen im MRT gezielt drei Proben aus auffälligen Arealen. Im Prostatazentrum des Universitätsklinikums Jena wurde der Patient eine Woche später potenzerhaltend mit Hilfe des DaVinci-Roboters in der UKJ-Klinik für Urologie von Prof. Marc-Oliver Grimm operiert.
 
Die Vorteile der MRT-gestützten Biopsie liegen darin, dass deutlich weniger Gewebeproben notwendig sind und gleichzeitig die Chancen steigen, den Tumor zu finden. Franiel: "Es ist wissenschaftlich belegt, dass bei etwa 40% der Fälle, in denen eine Ultraschall-gesteuerte Biopsie ohne Ergebnis blieb, durch die MRT-gestützte Biopsie ein Tumor gefunden werden konnte."

Quelle: Universitätsklinikum Jena
 
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