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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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13. Juni 2012

Erste ambulante TomoTherapy HD Deutschlands für 3-D-Präzisionsbestrahlung von allen Seiten

Das Diagnostisch Therapeutische Zentrum (DTZ) ist bereits seit vielen Jahren eines der führenden niedergelassenen Krebsdiagnostikzentren mit PET/CT in Deutschland. Heute wird die neue Strahlentherapie eingeweiht, die gleich mit mehreren Hochpräzisionsgeräten aufwartet: die innovative TomoTherapy HD und der Hochpräzisionsbeschleuniger Elekta Agility 160. Ob nun kleine oder große Tumorstrukturen: Die beiden Geräte können jede Krebsart behandeln. Dies ist sogar möglich, wenn sich Krebszellen verteilt im Körper befinden: Mehrere Tumoren können mit der TomoTherapy HD in einem Durchgang behandelt werden.

Die neue ambulante Strahlentherapieeinrichtung des Medizinischen Versorgungszentrums DTZ ist ein wichtiger Schritt in Richtung individualisierte und ganzheitliche Patientenversorgung. Leistungsfähige Krebsdiagnostik und -therapie gehen im DTZ zukünftig Hand in Hand. In der Ganzkörper-PET/CT bzw. -PET-MR werden Tumoren in nur einer Untersuchung präzise lokalisiert. Diese Daten können anschließend mithilfe einer speziellen Technik, dem sog. syngo-via, 1:1 für die Strahlentherapieplanung genutzt werden, womit dem Patienten eine zusätzliche Planungs-CT erspart bleibt. Mit den beiden neuen Geräten, dem Hochpräzisionsbeschleuniger Elekta Agility 160 und der TomoTherapy HD, ist das DTZ in der Lage, alle Krebsarten effektiv zu behandeln.

Neben der Krebsart spielt auch die Ausbreitung der Erkrankung im Körper eine große Rolle. Im ungünstigsten Fall liegen die Krebszellen sehr weit auseinander. Dank des neuartigen Bestrahlerkopfs, der um den Patienten in einem 360°-Winkel rotiert, können mit der TomoTherapy HD auch weit auseinander liegende Tumoren in einem Durchgang gezielt behandelt werden – sogar mehrfach. Denn während bisher weitere notwendige Strahlenbehandlungen nicht durchgeführt werden konnten, um Risikoorgane wie Rückenmark, Herz oder Hirnstamm zu schonen, werden durch die 3-D-Bestrahlung genau diese geschickt ausgespart. Aufgrund der sanften Funktionsweise der beiden Geräte ist es auch möglich, gutartige Erkrankungen wie Fersensporne oder Arthritis gezielt zu behandeln. Die neuartige Technik in den Beschleunigern erlaubt dabei eine kürzere Untersuchungszeit als bislang, da der Bestrahlerkopf flexibel auf Strahlenfeldänderungen reagieren kann.

Während dieses gesamten Prozesses – von der Diagnostik bis zur Therapie und auch in der Nachsorge – steht der Patient stets im Mittelpunkt und hat einen Ansprechpartner an seiner Seite. Prof. Dr. med. Wolfgang Mohnike, Ärztlicher Leiter des MVZ, sieht in der engen Verzahnung und stärkeren Einbindung des Patienten das Konzept der Zukunft. Um den Patienten auch in punkto Kostenerstattung zu entlasten, hat das DTZ spezielle Versorgungsverträge zu Brust-, Lymphdrüsen-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs mit verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen, die die Kosten für eine PET/CT-Untersuchung übernehmen. Die Behandlung mit dem Hochpräzisionsbeschleuniger Elekta Agility 160 und der TomoTherapy HD sind sogar generell Kassenleistung.

Quelle: Alesco
 
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