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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. Januar 2017

Einfluss von NOD1 auf die Hämatopoese bei der Maus

Es ist bekannt, dass das Mikrobiom die Bildung hämatopoetischer Progenitorzellen beeinflusst, auch wenn die Vorgänge, die dem Prozess unterliegen, bislang nicht richtig verstanden werden. NOD1 und NOD2 sind intrazelluläre Sensoren für grampositive und gramnegative Bakterien, wobei deren Rolle bei der steady-state Hämatopoese noch unerforscht ist.
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Bei einer in der Fachzeitschrift Blood veröffentlichten Studie wurde nun beobachtet, dass eine Stimulation der beiden Liganden NOD1 oder NOD2 keinen Einfluss auf das Überleben bzw. die Proliferation von hämatopoetischen Vorläufern nahm. Dennoch hat in vitro der NOD1-Ligand, nicht jedoch der NOD2-Ligand, die Expression von unterschiedlichen hämatopoetischen Zytokininen (Interleukin 7 (IL-7), Flt3L, Stammzellfaktor (SCF), ThPO, und IL-6) von stromalen Stammzellen des Knochenmarks (MSCs) induziert. Darüber hinaus hatte eine in vivo Anwendung des NOD1-Liganden bei keimfreien Mäusen die Zahl an hämatopoetischen Stammzellen und Vorläuferzellen im Knochenmark ebenso wie die Serumkonzentrationen von IL-7, Flt3L, SCF, und ThPO entsprechend der Werte von Tieren mit spezifisch pathogenfreiem Status wiederhergestellt.

Basierend auf diesen Ergebnissen gehen die Autoren davon aus, dass das NOD1-Signaling in MSCs als wichtiger Signalweg fungiert, der den Erfordernissen des Mikrobioms zum Erhalt der Steady-State-Hämatopoese zugrunde liegt. Diese Funktion unterscheidet sich von der, die durch Lipopolysaccharide getriggert wird, und zwar sowohl durch den breiten Effekt auf multiple Progenitorzellen als auch durch das spezifische Targeting der MSCs als Zytokin-produzierende Zwischenprodukte.

(übs. v. Red.; siko)
Blood 2017
Literatur:
Iwamura C, Bouladoux N, Belkaid Y et al.
Sensing of the microbiota by NOD1 in mesenchymal stromal cells regulates murine hematopoiesis
Blood 2017 129:171-176; doi: https://doi.org/10.1182/blood-2016-06-723742
 
 
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