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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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29. Mai 2012

Deutscher Hospiz- und PalliativVerband fordert: Mehr Aufklärung über die Möglichkeiten der Begleitung und Betreuung am Lebensende

„Die Ergebnisse aus der jüngsten Umfrage zur aktiven Sterbehilfe sind für uns nicht überraschend. Viel entscheidender ist, dass sich die Einstellung zur aktiven Sterbehilfe deutlich verändert, wenn ein Mensch selbst betroffen ist. Wenn Menschen in ihrer letzten Lebensphase fürsorglich begleitet und ihnen ihre Schmerzen genommen werden, lehnen sie eine aktive Sterbehilfe in aller Regel ab.
Was wir brauchen ist vor allem mehr Aufklärung über die vielfältigen Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativversorgung. Menschen müssen nicht mehr an unerträglichen Schmerzen leiden“, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands, anlässlich der aktuellen Ergebnisse aus der Umfrage zur aktiven Sterbehilfe vom Meinungsforschungsinstitut Ears and Eyes, die vielfach von den Medien aufgegriffen wurden. In diesem Zusammenhang begrüßt der DHPV auch die gestrige Entschließung des Deutschen Ärztetages, in der dieser ein Verbot jeder Form der organisierten Sterbehilfe gefordert hat.
Allerdings ist ein weiterer Auf- und Ausbau der hospizlichen und palliativen Versorgungsstrukturen dringend notwendig, damit alle Menschen, die diese Versorgung benötigen, einen Zugang dazu bekommen. Der DHPV setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für ein menschenwürdiges Sterben in Deutschland zügig weiter zu verbessern. Aktive Sterbehilfe und die organisierte Beihilfe zum Suizid sind hingegen keine Lösung, um schwerstkranken, verzweifelten Menschen zu helfen. „Nur durch ein flächendeckend ausgebautes Netz der Hospiz- und Palliativversorgung wird es gelingen, dass Schwerstkranke und Sterbende nicht das Gefühl bekommen, Angehörigen und der Gesellschaft zur Last zu fallen und nicht mehr den Ausweg im Suizid suchen“, so Weihrauch weiter.
Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband
 
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