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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. Juni 2015

EHA 2015: Chronische lymphatische Leukämie: Immunchemotherapie in der Zweitlinie der Chemotherapie überlegen

Chemoimmuntherapien sind in den letzten Jahren zum Standard bei B-Zell-Lymphomen geworden. Bei der rezidivierten chronischen myeloischen Leukämie verlängert der CD20-Antikörper Ofatumumab (Arzerra®), zusätzlich zur Chemotherapie aus Fludarabin und Cyclophosphamid gegeben, die progressionsfreie Überlebenszeit um zehn Monate, wie eine Auswertung der COMPLEMENT-2-Studie zeigt, die beim 20. Kongress der European Hematology Association (EHA) in Wien vorgestellt wurde.

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Die Zugabe des Anti-CD20-Antikörpers Rituximab zur Chemotherapie aus Fludarabin und Cyclophosphamid (FCR) hat bei fitten Patienten mit neu diagnostizierter chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) progressionsfreies und Gesamtüberleben gegenüber der alleinigen Chemotherapie signifikant verbessert. Der humane CD20-Antikörper Ofatumumab zeigt bei Patienten mit CLL, die refraktär gegen Fludarabin und den CD52-Antikörper Alemtuzumab sind, in der Monotherapie stärkere Wirksamkeit als Rituximab. In der multinationalen Phase-III-Studie COMPLEMENT-2 wurde Ofatumumab in Kombination mit FC gegen FC alleine bei insgesamt 365 Patienten mit rezidivierter CLL getestet.

Primärer Endpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben, so Astrid McKweon, Uxbridge, und es wurde durch die Zugabe von Ofatumumab um median zehn Monate signifikant verlängert (28,9 vs. 18,8 Monate; Hazard Ratio 0,67; p = 0,0036). Auch bei der Gesamtansprechrate war die Chemoimmuntherapie signifikant überlegen (84% vs. 68%; p = 0,0004), während beim Gesamtüberleben nach bisher median 34 Monaten Beobachtungszeit lediglich eine numerische Überlegenheit zu sehen ist, die statistisch nicht signifikant ausfiel (56,4 vs. 45,8 Monate; HR 0,78; p = 0,1404). Eine Neutropenie vom Grad ≥3 wurde unter Ofatumumab bei 53%, unter der alleinigen Chemotherapie bei 39% der Patienten registriert, Infektionen vom Grad ≥3 bei 19% bzw. 14%.

Diese Resultate zeigen, dass die Zugabe von Ofatumumab zur FC-Chemotherapie bei der rezidivierten CLL einen klinisch relevanten Nutzen bei akzeptablen und handhabbaren Nebenwirkungen bringt.

jg

 
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