Samstag, 21. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
10. Juni 2016

Brustkrebs: Genexpressionstest hilft Über- und Untertherapie vermeiden

Über zehn Jahre Erfahrung mit dem Genexpressionstest Oncotype DX® zur molekularen Charakterisierung von Brustkrebs zeigen: Viele Frauen im Frühstadium der Erkrankung mit einem niedrigen Recurrence Score® profitieren nicht von einer adjuvanten Chemotherapie. Daten zweier großer prospektiver Studien, retrospektiver Studien und Registerstudien von über 50.000 molekular charakterisierten Brustkrebspatientinnen bestätigen, dass der Oncotype DX Recurrence Score effektiv Patientinnen identifiziert, für die eine alleinige Hormonbehandlung ohne belastende Chemotherapie den besten Therapieerfolg verspricht. Die Referenten betonten diesbezüglich die Konsistenz der Daten. Es gebe „nicht eine einzige Studie, die in eine differente Richtung läuft“.
Anzeige:
 
 
Der Oncotype DX Brustkrebstest erlaubt als einziger genomischer Test für Patientinnen mit einem invasiven Brustkrebs im Frühstadium sowohl die Abschätzung des 10-Jahresrisikos für die Entwicklung von Fernmetastasen als auch des zu erwartenden Nutzens einer Chemotherapie. Der auf dem Expressionsmuster von 21 brustkrebsrelevanten Genen basierende Recurrence Score zwischen 0 und 100 bietet zudem Entscheidungshilfen pro oder kontra einer alleinigen endokrinen Therapie, für die Wahl einer geeigneten neoadjuvanten Intervention und gibt Hinweise auf das lokoregionäre Rezidivrisiko sowie zu erwartende Spätrezidive.

Eine Chemotherapie bringt akute und langfristige Toxizitäten für die Patientinnen mit sich. So betrage die Chemotherapie-assoziierte Mortalität etwa 1%, die langfristige klinisch relevante Kardiotoxizität 10 %, persistierende periphere Polyneuropathie 2 %-10% und das Risiko zur Entwicklung sekundärer Tumoren (AML/MDS) 0,3%-1,5%, erklärten die Referenten. Nach den Ergebnissen der prospektiven Phase-III-PlanB-Studie könnte 18 % der klinisch als Hochrisiko- und genomisch als Niedrigrisiko-Gruppe eingestuften Patientinnen eine Chemotherapie erspart bleiben. Das 5-Jahres-Überleben von HR-positiven Patientinnen mit bis zu 3 befallenen Lymphknoten und einem niedrigen Recurrence Score von 0–11 ist exzellent. Diese Patientinnengruppe profitiert nicht von einer adjuvanten Chemotherapie. Ein Recurrence Score von über 25 ist mit einem schlechten Outcome assoziiert und rechtfertigt die Einleitung einer adjuvanten Chemotherapie.

Es besteht eine prospektive Evidenz, dass biologische Informationen durch Genexpressionstests wie Oncotype DX ebenso wichtig für die Entscheidung pro oder kontra einer adjuvanten Chemotherapie sein können wie die konventionelle pathologische Abklärung. Die Verbindung der beiden diagnostischen Ansätze kann dazu beitragen, das Risiko für eine Über- oder Untertherapie zu verringern, betonten die Symposiumsteilnehmer.
Genomic Health
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs