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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. Dezember 2014

ASH 2014: Was passiert nach dem Absetzen der CML-Therapie?

Die therapiefreie Remission ist derzeit das Ziel in der Behandlung von Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML). Das ist nicht selbstverständlich, denn selbst mit den derzeit wirksamsten Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) lassen sich insbesondere die leukämischen Stammzellen in ihrer Nische im Knochenmark nicht komplett eradizieren. Dennoch gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass ein erheblicher Teil der Patienten, die sich unter diesen Medikamenten für einige Jahre in einer sehr tiefen molekularen Remission befunden haben, diese auch nach Absetzen der Behandlung beibehalten können. Dies zu bestätigen, war Ziel einer französischen Studie, die Delphine Rea, Paris, bei der Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco vorstellte.

Die Patienten müssen, um eingeschlossen werden zu können, mindestens drei Jahre lang einen TKI und aktuell vor Eintritt in die Studie einen Zweitgenerations-Inhibitor erhalten haben. Außerdem müssen sie für mindestens zwei Jahre in einer kompletten MR4,5 (CMR4,5, d.h. mit nicht nachweisbarem BCR-ABL) sein, damit mit dem Absetzen der Medikation begonnen werden kann. Primärer Endpunkt ist eine ohne Therapie anhaltende Remission, in diesem Fall mindestens eine gute molekulare Remission (BCR-ABL ≤0,1%).

Von den ersten 52 Patienten, die bisher mindestens ein Jahr lang nachverfolgt worden sind, verloren 24 nach median 3,7 Monaten die gute molekulare Remission, nach zwei Jahren waren noch 57,4% in einer solchen Remission. Die überwiegende Mehrzahl dieser Verluste trat während der ersten sechs Monate nach Absetzen der Therapie auf. Von allen untersuchten Faktoren war lediglich ein suboptimales Ansprechen auf oder eine Resistenz gegen zu Beginn eingenommenes Imatinib mit einem erhöhten Risiko für einen Remissionsverlust assoziiert. Außerdem erwies sich eine anhaltende CMR4,5 nach drei Monaten als starker und signifikanter Prädiktor für eine anhaltende gute molekulare Remission, aber noch besser war eine normale MR4,5 nach drei Monaten: Patienten, die sie aufwiesen, waren nach einem Jahr noch zu 91,3% in mindestens guter molekularer Remission, solche, die die MR4, 5 nach drei Monaten schon verloren hatten, nur mehr zu 30% (p = 0,000007). Beruhigend, so Frau Rea, ist folgendes: Alle Patienten, die ihre gute molekulare Remission verloren hatten, gewannen sie nach Wiederaufnahme der TKI-Therapie innerhalb von median zwei Monaten zurück, binnen median vier Monaten hatten sie sogar alle wieder eine MR4,5 erreicht.

jg

Quelle: ASH 2014
 
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