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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. Dezember 2014

ASH 2014: Nivolumab zeigte hohe Gesamtansprechrate von 87% bei rezidiviertem oder refraktärem Hodgkin-Lymphom

Bristol-Myers Squibb gab vergangene Woche die positiven Ergebnisse für eine Patientenkohorte aus der noch laufenden Phase-Ib-Studie CheckMate -039 bekannt, in welcher der PD-1-Immun-Checkpoint-Inhibitor Nivolumab bei Patienten mit rezidivierten oder refraktären malignen hämatologischen Erkrankungen (n = 23) geprüft wird. Die Ergebnisse zeigen bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem klassischem Hodgkin-Lymphom (HL) ein hohes Ansprechen, mit einer Gesamtansprechrate von 87% (n = 20) und einer Krankheitsstabilisierung bei 13% (n = 3). Die Daten wurden am 6. Dezember 2014 sowohl im The New England Journal of Medicine (NEJM) publiziert als auch im Pressebriefing im Rahmen der 56. Jahrestagung der American Society for Hematology (Abstract #289) vorgestellt.

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Bei Patienten mit HL besteht die Erstbehandlung gewöhnlich aus einer Chemo- und/ oder Strahlentherapie, gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation (ASZT) bei Wiederauftreten der Erkrankung. Patienten, bei denen innerhalb eines Jahres nach einer Standardbehandlung wie beispielsweise der ASZT ein Rezidiv auftritt, haben nach Progression eine mittlere Überlebenszeit von lediglich 1,3 Jahren.

"Trotz der aktuell verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten sprechen die Patienten nur über eine relativ kurze Zeitspanne an und entwickeln häufig Rezidive. Es ist daher dringend erforderlich, neue Therapiemöglichkeiten zu entwickeln, mit denen die Behandlungsergebnisse dieser Patienten verbessert werden können", so Philippe Armand, M.D., Ph.D., Onkologe am Dana-Farber Institute und außerordentlicher Professor am Department of Medicine der Harvard Medical School. "Diese Ergebnisse mit Nivolumab sind unglaublich ermutigend, denn sie verdeutlichen, dass der immunonkologische Ansatz mit einer Checkpoint-Blockade das Potenzial hat, auch bei Lymphomen Anwendung zu finden."

Die Ergebnisse der CheckMate -039-Studie untermauern den Status als "Breakthrough Therapy", den die Food and Drug Administration (FDA) Nivolumab für die Behandlung von Patienten mit Hodgkin-Lymphomen nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation und Therapie mit Brentuximab erteilt hat.

"Bristol-Myers Squibb engagiert sich seit Langem in der Behandlung von hämatologischen Krebserkrankungen, und wir werden durch unsere Vorreiterrolle in der Immunonkologie auch in Zukunft potenzielle Behandlungsmöglichkeiten für diese Patientenpopulation vorantreiben", sagte Michael Giordano, Senior Vice President, Geschäftsbereichsleiter Entwicklung, Onkologie, Bristol-Myers Squibb. "Diese neuen Daten zu Nivolumab sind ein weiterer Schritt hin zu unserem Ziel, Therapien zu entwickeln, mit denen der therapeutische Standard bei einer Vielzahl von Krebserkrankungen verändert werden kann."

Am 8. Dezember wurden zudem weitere Ergebnisse aus der Studie CheckMate-039 vorgestellt, die das Potenzial von Nivolumab bei der Behandlung von rezidivierten oder refraktären Non-Hodgkin-Lymphomen untermauern könnten (Abstract #291). Die laufende Phase-I-Studie untersucht außerdem auch die Kombination von Nivolumab und Yervoy® bei hämatologischen malignen Erkrankungen. Daten aus diesem Studienarm werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Bristol-Myers Squibb hat den Namen Opdivo beantragt, der bei Zulassung durch die Gesundheitsbehörden die Handelsmarke für Nivolumab sein wird.

Quelle: Bristol-Myers Squibb
 
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