Dienstag, 12. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
11. Dezember 2014

ASH 2014: Brentuximab Vedotin nach ASCT verlängert progressionsfreies Überleben beim Hodgkin-Lymphom

Die frühe Konsolidierung mit Brentuximab Vedotin (Adcetris®) nach autologer Stammzelltransplantation (ASCT) verbessert signifikant das progressionsfrei Überleben (PFS) von Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Hodgkinlymphom (rrHL), die ein hohes Rezidivrisiko nach ASCT aufweisen. Diesen klinischen Vorteil einer Erhaltungstherapie nach ASCT beim Hodgkin-Lymphom zeigt erstmals die Phase-III-AETHERA-Studie, deren Interimsanalyse Craig Moskowitz vom MSKCC in New York vorstellte.

Anzeige:
 
 

Etwa die Hälfte der Patienten mit einem rrHodgkin-Lymphom können durch eine Hochdosischemotherapie und ASCT geheilt werden. Die anderen Patienten rezidivieren erneut und haben dann eine sehr schlechte Prognose. An diesem Ergebnis hat sich in den letzten 20 Jahren wenig geändert.

Das gegen CD30 gerichtete Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Brentuximab Vedotin (BV) hat sich bereits als effektiv bei Patienten mit rrHL nach ASCT erwiesen. Die Phase-III-Studie AETHERA demonstriert nun, dass die Addition von Brentuximab Vedotin unmittelbar nach ASCT dazu geeignet ist, eine Progression zu verhindern.

Eingeschlossen wurden in die multizentrische Phase-III-Studie 329 Patienten aus Nordamerika und Europa. Etwa 60% waren refraktär nach Erstlinientherapie, etwa ein Drittel rezidivierte bereits nach weniger als 12 Monaten, knapp die Hälfte hatte schon zwei oder mehr systemische Therapien erhalten. Alle Patienten waren nach der Transplantation in Remission oder stabil. Sie wurden in zwei Gruppen randomisiert und erhielten 30 bis 45 Tage nach Transplantation entweder BV oder Placebo bis zu einem Jahr lang. 

Nach einem medianen Follow-up von 2 Jahren war die PFS-Rate in der BV-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant verbessert (63% vs. 51%*, HR 0,57, p=0,001; bzw. 65% vs. 45%**). Das mediane PFS belief sich auf 43 vs. 24 Monate* per IFR und war nach dem Investigator Assessment in der BV-Gruppe noch nicht erreicht (vs. 16 Monate in der Placebo-Gruppe).

In der Interimsanalyse stellte sich noch kein Unterschied im Gesamtüberleben dar (p=0,62). Moskowitz wies darauf hin, dass ein Cross-over erlaubt war und viele Patienten nach Rezidiv aus dem Placebo- in den BV-Arm gewechselt waren.

Die Verträglichkeit von BV bezeichnete Moskowitz als insgesamt gut. An relevanten AEs waren unter BV periphere sensorische Neuropathien sowie Neutropenien aufgetreten, die durch Dosisreduktionen gut kontrollierbar gewesen seien.
Moskowitz: "Die Konsolidierung mit Brentuximab Vedotin ist eine wichtige Therapieoption für HL-Patienten nach ASCT, um das Risiko eines Rezidivs oder einer Progression zu reduzieren."
as

*per IFR (independent review facility) anhand CT-Scans
** per Investigator Assessment anhand CT-Scans und klinischer Einschätzung

Literaturhinweis:
Moskowitz CH et al. The AETHERA trial. Abstr. 673. ASH 56th Annual Meeting 2014

Quelle: ASH 2014, 8.12.14, Session: 731. Clinical Autologous Transplantation: Results: Clinical Results in Lymphoid Malignancies
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017