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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

08. April 2020

Trump droht WHO mit Einfrieren von Beiträgen der USA

US-Präsident Donald Trump erhöht in der Coronavirus-Krise den Druck auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Trump drohte bei einer Pressekonferenz am Dienstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus, Gelder für die WHO einzufrieren. "Ich sage nicht, dass wir es tun werden, wir werden es untersuchen und die Beendigung der Finanzierung prüfen", sagte Trump. Er revidierte damit eine nur wenige Minuten zuvor getroffene Aussage, wonach US-Gelder für die WHO auf...

Johns Hopkins-Universität: Fast 2.000 Coronavirus-Tote an einem Tag in den USA

Johns Hopkins-Universität: Fast 2.000 Coronavirus-Tote an einem Tag in den USA
©sudok1 - stock.adobe.com

In den USA sind an einem Tag fast 2.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Mittwoch kurz vor Mitternacht (Ortszeit) aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Dienstag hervor. Mit genau 1.921 Toten binnen 24 Stunden war dies der bisher höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Krise. Fast 13.000 Menschen starben damit in den USA bisher nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. Die Zahl der bekannten...

Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Beschränkungen

Ethikrat begrüßt Debatte über Lockerung von Corona-Beschränkungen
Gerhard Seybert - stock.adobe.com

Der Deutsche Ethikrat hat die Debatte über eine Lockerung der massiven Beschränkungen im öffentlichen Leben im Zuge der Corona-Krise begrüßt. "Es ist zu früh, Öffnungen jetzt vorzunehmen. Aber es ist nie zu früh, über Kriterien für Öffnungen nachzudenken", sagte der Vorsitzende des beratenden Gremiums, der Theologe Peter Dabrock, am Dienstag in Berlin. "Alles andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns...

Intensiv- und Notfallmediziner werben für europäische Solidarität in der Coronakrise

Intensiv- und Notfallmediziner werben für europäische Solidarität in der Coronakrise
Syda Productions / Fotolia.com

Aufgrund der schweren Krise der Gesundheitssysteme in den europäischen Nachbarstaaten, wirbt die Deutsche Gesellschaft für Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) für eine breite Solidarität innerhalb Europas. Dank der früh ergriffenen Maßnahmen hält Deutschland mit Abstand die meisten Intensivbetten vor. Die Zahl der beatmeten Patienten mit COVID-19 ist im Vergleich zu den freien Betten nach wie vor relativ gering, erläutern Experten. Solange...

07. April 2020

WHO: Weltweit fehlen 5,9 Millionen Krankenschwestern und Pfleger

WHO: Weltweit fehlen 5,9 Millionen Krankenschwestern und Pfleger
©Robert Kneschke - stock.adobe.com

Weltweit fehlen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 5,9 Millionen professionelle Krankenschwestern und Pfleger. Das geht aus einem Bericht der UN-Organisation hervor, der am Dienstag in Genf veröffentlicht wurde. Derzeit arbeiten demnach 27,9 Millionen Menschen in Pflegeberufen, 19,3 Millionen davon sind auch in diesen Berufen ausgebildet worden. Der Mangel an Pflegekräften ist zwischen 2016 und 2018 leicht gesunken. 90% der Pflegekräfte sind laut dem Bericht...

Japans Regierungschef ruft Notstand für Tokio aus

Japans Regierungschef ruft Notstand für Tokio aus
©DimaBerlin - stock.adobe.com

Japans Regierungschef Shinzo Abe hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand für Tokio und sechs andere Provinzen ausgerufen. Die Maßnahme tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 6. Mai für Tokio, die drei Nachbarprovinzen Chiba, Kanagawa und Saitma sowie Osaka, Hyogo und Fukuoka. Damit dürfen die Behörden die Bürger anweisen, in ihren Häusern zu bleiben, sowie die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen verordnen.

Bundeswehr-Einsatz in Gesundheitsämtern möglich

Bundeswehr-Einsatz in Gesundheitsämtern möglich
©lesslemon - stock.adobe.com

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Unterstützung der Bundeswehr in Gesundheitsämtern und Pflegeheimen in Aussicht gestellt. "Die Bundeswehr steht da zur Verfügung, wo sie gerufen wird", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag im Deutschlandfunk. Dazu gehöre es, zivile Strukturen zu unterstützen, wenn sie so unter Stress seien, dass sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen könnten. Die Kernaufgaben der Bundeswehr - Landes- und...

COVID-19-Verstorbene: Offene Fragen durch Obduktion klären

COVID-19-Verstorbene: Offene Fragen durch Obduktion klären
Gorodenkoff - stock.adobe.com

Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) fordern möglichst zahlreiche Obduktionen von Corona-Verstorbenen. Sie widersprechen damit der Empfehlung des Robert Koch Instituts, in diesen Fällen innere Leichenschauen zu vermeiden. Im Gegenteil sei es notwendig, weitere Erkenntnisse über die Erkrankung und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf zu gewinnen und offene Fragen zu beantworten.

Israel schränkt Bewegungsfreiheit wegen Corona massiv ein

Israel schränkt Bewegungsfreiheit wegen Corona massiv ein
rcfotostock / Fotolia.com

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Israel die Bewegungsfreiheit der Bürger für das kommende Pessachfest weiter massiv ein. Von Dienstag bis Freitag dürften Personen ihre Stadtteile und Dörfer nicht verlassen, teilte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Montagabend mit. Am Mittwochabend, dem Beginn des jüdischen Pessachfestes, werde es eine völlige Ausgangssperre geben. Bürger dürften ihr Haus bis Donnerstagmorgen gar nicht...

Umfrage: Viele Bürger in Corona-Krise besorgt bei Geldfragen

Umfrage: Viele Bürger in Corona-Krise besorgt bei Geldfragen
©Grecaud Paul - stock.adobe.com

Angesichts der Corona-Krise machen sich laut einer Umfrage viele Bürger Gedanken wegen möglicher finanzieller Nachteile. Wucherpreise für vielleicht einmal knappe Waren wie Hygieneartikel besorgen 38% sehr oder eher stark, wie die Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ergab. Ein Drittel (33%) befürchtet stark, dass die private Altersvorsorge an Wert verliert. Die größte Unsicherheit gibt es darüber, wegen fehlender Klinik- oder...

06. April 2020

Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland
©chalabala - stock.adobe.com

Deutsche, EU-Bürger und langjährig in Deutschland lebende Ausländer sollen künftig grundsätzlich für zwei Wochen in häusliche Quarantäne, wenn sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik zurückkehren. Auf diese Empfehlung an die Bundesländer einigte sich das Corona-Krisenkabinett am Montag in Berlin. Wie aus dem Beschluss hervorgeht, gilt die neue Regelung aber erst ab dem 10. April und nur für Menschen, die sich für mehrere Tage im...

Schwesig fordert nationale Produktion von Masken

Schwesig fordert nationale Produktion von Masken
©shintartanya - stock.adobe.com

Ein Ausstieg aus den strengen Regeln in der Corona-Krise kann nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nur mit Begleitmaßnahmen erfolgen. "Dazu zählen für mich unbedingt die Masken", sagte die SPD-Politikerin am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". "Wir werden mit mehr Masken arbeiten müssen, auch im alltäglichen Leben. Und deshalb ist meine Forderung, dass wir jetzt wirklich nationale...

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Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen.

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Eine repräsentative Umfrage* vom Dezember 2017 hat gezeigt: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen weist aus Sicht vieler Befragter Defizite auf. Bemängelt wurden lange Wartezeiten auf Arzttermine, weite Wege und weniger Informationsmöglichkeiten. Auch für Krebspatienten und ihre Angehörigen kann diese Situation belastend sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ersetzt keinen Arzttermin, er bietet aber Antworten auf...