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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
01. Mai 2004

Neoadjuvante und adjuvante Therapie beim NSCLC

Frank Griesinger, Tobias Overbeck, Abtl. Hämatologie und Onkologie, Universität Göttingen
Standard der Behandlung in den frühen Stadien I und II (etwa 25% aller Patienten) ist nach wie vor die Operation, die nach Mountain et al. (1997) (1) zu einer 5-Jahres-Überlebensrate von 61% bzw. 67% im klinischen bzw. pathologischen Stadium IA, bis hin zu 23/39% im Stadium IIB liegt. Die Unterschiede in der Prognose basieren auf der Unsicherheit des präoperativen Stagings, das aber nicht Gegenstand des Artikels sein soll. Die Prognose auch der limitierten Stadien I und II ist unbefriedigend und mit verbesserten operativen Techniken nicht weiter zu steigern. Dies wird durch eine Publikation von Rubins et al. in Lung Cancer 2000 untermauert (2). Die Autoren verglichen das Überleben von Patienten in den Stadien I und II mit Operation im Zeitraum 1947 bis 1969 und 1981 bis 1994: die Überlebenschancen waren identisch bei Zensur der Patienten mit einer Frühmortalität von 30 Tagen. Der Grund für die hohe Sterblichkeit bei Patienten trotz R0-Resektion liegt in der hohen Rate an Fernmetastasen; etwa 2/3 aller Patienten mit einem Tumorrezidiv erleiden Fernmetastasen. Zur Verbesserung der Prognose ist daher der Einsatz einer systemisch wirksamen Therapiemodalität, der Chemotherapie, überprüft worden.

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