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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

20. Februar 2014 Neu diagnostiziertes Multiples Myelom: Bortezomib-haltige Induktion und Erhaltungstherapie verbessert Überleben

ASH 2013 - Multiples Myelom

Nach den Langzeit-Follow-up-Daten der HOVON-65/GMMG-HD4 Studie verbessern eine Bortezomib-Induktion und -Erhaltungstherapie das Überleben von Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom.

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Nach einem medianen Follow-up von 67 Monate lebten 111 Patienten, die mit VAD (Vincristin, Doxorubicin, Dexamethason) und 131 Patienten die mit PAD (Bortezomib, Doxorubicin, Dexamethason) behandelt wurden progressionsfrei. Bortezomib in der Induktion und Erhaltungstherapie verbesserte die Rate der kompletten Remissionen (CR) und war hinsichtlich des progressionsfreien und des Gesamtüberlebens dem Standardarm (VAD-Induktion, Erhaltungstherapie mit Thalidomid) überlegen. In den Subgruppenanalysen bestätigte sich ein guter Therapieerfolg für Patienten mit Nierenschädigung. Ein Vergleich der Subgruppenanalysen deutet darauf hin, dass eine Bortezomib-Behandlung kombiniert mit doppelter Hochdosisbehandlung von Vorteil bezüglich des progressionsfreien und des Gesamtüberlebens ist. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Zweitmalignomen war in beiden Studienarmen vergleichbar.

Literaturhinweis:
Sonneveld et al. ASH 2013, Abstr. #404.


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