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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel

08. Oktober 2012 Editorial

Prof. Dr. Wolf Wieland, Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef

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Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe sind urologische Tumorerkrankungen. Ein Update zum Nierenzellkarzinom gibt Prof. A. J. Schrader von der Urologischen Universitätsklinik Ulm. Er diskutiert einige herausragende Arbeiten, die anlässlich der Hauptversammlung der Jahrestagung der ASCO 2012 vorgestellt wurden. Die stadiengerechte Therapie des Keimzelltumors des Mannes ist Thema des Artikels von Frau Prof. A. Lorch von der Klinik für Urologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Insgesamt sind maligne Keimzelltumoren zwar selten, stellen jedoch die häufigste Tumorerkrankung bei jüngeren Männern dar, mit steigender Inzidenz. Das Harnblasenkarzinom gehört ebenso zu den urologischen Tumoren, deren Häufigkeit zunimmt und deren adäquate Therapie in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Einen Überblick zur aktuellen Therapie der verschiedenen Stadien des Harnblasenkarzinoms gibt Prof. A. Hegele von der Klinik für Urologie und Kinderurologie Marburg. Ein auf Grund der Studienlage vielversprechendes Verfahren zur Detektion von Metastasen bei Patienten mit fortgeschrittenem Harnblasenkarzinom, das FDG-PET/CT, stellen Prof. A. Heidenreich, Dr. J. van Essen und Dr. D. Pfister von der Klinik und Poliklinik für Urologie in Aachen vor. Für die Festlegung und Planung therapeutischer Regime und Abwägung verschiedener Optionen scheinen damit hilfreiche Informationen gewonnen werden zu können. In einem weiteren Artikel stellen Prof. Heidenreich und sein Team (Dr. Pfister, Dr. Porres) die aktuellen Therapieoptionen beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom nach Docetaxel-basierter Chemotherapie vor. Mittlerweile stehen mehrere Optionen für diese Situation zur Verfügung, mit denen ein signifikanter Überlebensvorteil nachgewiesen werden konnte, so dass die Therapie auch individuell an den Patienten angepasst werden kann.

Dr. Uwe Pelzer und Prof. Hanno Riess von der Charité Berlin geben eine Zusammenfassung zur aktuellen Therapie des Adenokarzinoms des Pankreas und einen Ausblick auf neue Therapieoptionen, von denen man sich einen Fortschritt bei der Behandlung dieser Tumorentität erhofft. Mit der standardisierten Aufarbeitung des Resektats beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas beschäftigt sich der Beitrag von Prof. A. Tannapfel vom Institut für Pathologie an der Ruhr-Universität Bochum. Ein Problem ist die unterschiedliche Anwendung der R-Klassifikation.

Viele Tumorpatienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung zerebrale Metastasen. Diese spezielle Problematik, die eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von internistischen Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen und Neurochirurgen erfordert, ist Inhalt der Serie „Onkologische Notfälle“. Dr. T. Behlendorf und Kollegen vom Universitätsklinikum Halle beschreiben die therapeutischen Möglichkeiten in Abhängigkeit von den Prognosefaktoren.

Einen interessanten Ansatz zur Verminderung des Risikos einer Graft-versus-Host-Erkrankung nach allogener Stammzelltransplantation stellt Dr. A. Kremer von der Universität Erlangen vor. Dieser Artikel erscheint in der Rubrik „DGFIT“ (Deutsche Gesellschaft für Immun- und Target Therapie e.V.), in der regelmäßig über neueste Entwicklungen und Studien auf dem Gebiet der Immun- und Target-Therapie berichtet wird.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Prof. Dr. Wolf Wieland,
Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef


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